"Bewegung macht Spaß - der Veranstaltungsname war Programm.
Sport in der Turnhalle der Pestalozzischule während der ersten Sommerferienwoche.
Badminton war eine der Sportarten beim Ferienbewegungsangebot des Familienzentrums.
Auf zum Hockeyspiel: die Gruppe der 5- bis 11-Jährigen mit Christian Jarosch.
Das hat ja schon mal richtig Spaß gemacht: Bei der einen Gruppe hängen gelbe Bänder aus den Hosentaschen, bei der anderen Gruppe rote Bänder. Die Bänder müssen sich die Kinder gegenseitig aus der Tasche ziehen, bis eine Gruppe keines mehr hat. Christian Jarosch, Erzieher und stellvertretender Leiter in der Kindertagesstätte Drachenland, hat das flotte Spiel als Aufwärmprogramm ausgewählt und die Mädchen und Jungen waren motiviert, die nächsten anderthalb Stunden Sport zu treiben.
„Bewegung macht Spaß“, heißt das Programm von Jarosch in der ersten Ferienwoche von Montag bis Donnerstag in der Turnhalle der Pestalozzischule. Das Ferienprogramm bietet er nach dem Auftakt im vergangenen Jahr bereits zum zweiten Mal an. Zehn bis 16 Grundschul- und Vorschulkindern, die nach den Sommerferien eingeschult werden, möchte er vielfältige Formen von Bewegung zeigen und vorstellen. „Im vergangenen Jahr haben wir die Klassiker Basketball und Fußball gespielt. Jetzt wollen wir mal Sportarten zeigen, die nicht ganz vorne bei der Freizeitbeschäftigung der Kinder stehen“, meint Jarosch. Das heißt die Mädchen und Jungen können sich auf Badminton, Hockey, Handball und Flag Football freuen. Diese Sportarten und einige Bewegungsspiele, die immer wieder zwischendurch ihren Platz im Programm finden, können sie ebenfalls draußen unter freiem Himmel mit ihren Freundinnen und Freunden spielen. Fußball darf natürlich trotzdem nicht ganz fehlen und bietet so die Möglichkeit, den Sporttag mit guter Stimmung und jeder Menge Spaß zu beginnen.
„Die Kinder sollen die Möglichkeit bekommen Sport und Bewegung für sich zu entdecken“, informiert Jarosch. Ihnen eine vielseitige Anregung zu geben, hält er für sehr wichtig, weil berufstätige Eltern heute oft nicht mehr die Zeit finden, mit ihren Kindern Sport und Bewegung zu erleben. Sport sei sehr wichtig und notwendig für die gesunde Entwicklung der Kinder. „Beim Sporttreiben geht es aber auch um soziale Aspekte“, so sein Hinweis. Er nennt das Erlernen von Regeln, die Interaktion mit anderen Menschen und das Fairplay. „Je früher die Kinder sich ausgiebig bewegen und Sport in ihren Alltag integrieren, desto besser“, betont Jarosch, der sich auf die kommenden Sporttage sehr freut.