Während sich viele Menschen am Neujahrstag selbst am Nachmittag noch von der Silvesternacht erholten, betrieben die Mitglieder des Schachvereins schon wieder Denksport. Denn beim traditionellen Neujahrsblitzturnier rauchten bereits am ersten Tag des Jahres 2026 die Köpfe.
Vorsitzender Martin Köcher freute sich über die Beteiligung von 20 Schachspielern, die an den Brettern saßen. 19 Runden sollten gespielt werden. Jeder Spieler hatte also gegen jeden anderen Teilnehmer sein Können unter Beweis zu stellen. „Der Kampf um die Tabellenführung sorgte für eine häufige Änderung an der Spitze und brachte damit zusätzliche Spannung“, beschrieb der langjährige Vorsitzende das Geschehen an den Tischen. Ein Computerprogramm informierte die Schachspieler über die aktuellen Zwischenstände.
Das Turnier entwickelte einen dramatischen Verlauf, denn die Entscheidung fiel erst in der letzten Runde. Titelverteidiger Köcher setzte sich erneut durch und freute sich mit 15,5 Punkten über den Turniersieg. Nur ein Punkt Vorsprung sollte ihm vor dem Zweitplatzierten Simon Faber reichen. Matthias Hanak wurde mit 14 Punkten Dritter vor dem punktgleichen Simon Heß, der in der differenzierten Feinwertung ein wenig schlechter abschnitt.
Köcher freute sich über einen gelungenen Auftakt in das neue Schachjahr. Ein wenig bedauerte er indessen, dass sich nicht mehr Schülerinnen und Schüler an dem Neujahrsblitzschach beteiligten.