Närrisches Kreppelbacken mit Sabine Michel (links) in der Kita am Rosenmontag.
200 Teigtaler wurden von den Kindern ausgestochen, um die gesamte Kita am Nachmittag zu verköstigen.
Die Kindertagesstätte Schwalbennest feierte am Rosenmontag ordentlich Fassenacht: Mit verschiedenen Angeboten in den Gruppen, einer ausgelassenen Party und einer kitaeigenen Bäckerei. Denn Hauswirtschaftskraft Sabine Michel verwandelte das Bistro in eine Backstube für Kreppel.
Den riesigen Klumpen aus Hefeteig hatte sie bereits vorbereitet. „Ich liebe Kreppel. Wir backen hier ja öfters mal und wir wollen einfach Spaß haben“, sagte sie. Den Teig rollte sie dann für die einzelnen Kindergruppen aus, die sie bald besuchen und dann kleine runde Formen ausstechen sollten.
Nach und nach kamen Spiderman, Flash, Feen, Vampire, Hexen und andere verkleidete Kinder zu Michel in die Backstube. Sie empfing die Drei- bis Sechsjährigen mit einem Safarihut auf dem Kopf und trug eine Harry Potter-Bluse. Wer allerdings dachte, der Teig werde einfach mal schnell ausgestochen, der irrte gewaltig. Denn die Kinder sollten die runden Teigformen so eng wie möglich ausstechen, weil sich der Hefeteig nicht unendlich oft ausrollen und verarbeiten lässt. Rund 200 kleine Kreppel lagen schließlich am Ende auf den Backblechen.
Geduldig und mit viel Herz half Bäckerin Michel den kostümierten Kindern. „Das Rezept beruht auf einem alten Familienrezept“, erklärte sie. Die Kinder freuten sich schon auf die leckeren Kreppel. Der Teig musste allerdings nach dem Ausstechen noch mal zehn Minuten gehen. Dann buk Michel die runden Teigtalerchen in der Fritteuse aus und bestäubte sie mit Puderzucker. Am Nachmittag durften die Kreppel dann endlich gegessen werden.