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Raunheim aktuell
Ausgabe 8/2026
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Ein Fest für die Sinne

Ferienspiele von Mitmachtheater bis Sensorikgemälde

Vier Tage Spaß und Abwechslung bot die Stadt Raunheim in den Osterferien Kindern im Grundschulalter sowie Kindern und Jugendlichen der Jahrgangsstufen 5 bis 7. Während die jüngeren Kinder die erste Woche der Osterferien in der Pestalozzischule verbrachten, waren die Ferienspiele für die älteren Jugendlichen im Souterrain des Stadtzentrums und im Jugendcafé angesiedelt.

 

Ausflug und Mittagessen gemeinsam

Seit den Herbstferienspielen nimmt die ältere Gruppe in der Pestalozzischule ihr Mittagessen ein. „Das hat in den Herbst- und in den Winterferien gut funktioniert, deshalb gehen die Kinder auch diesmal zum Mittagessen wieder in die Grundschule rüber“, meinte Sumeja Husovic, Leiterin der kommunalen Jugendarbeit.

Die beiden Gruppen unternahmen erstmals gemeinsam einen Ausflug. Ihr Ziel war das Galli Theater in Wiesbaden. Dort erwartete sie das Mitmachtheater „Die Prinzessin auf der Erbse“. „Wir wollen die jüngeren und älteren Kinder zusammenbringen. Zumal sich Geschwisterkinder in den beiden Gruppen befinden“, informierte Husovic über gemeinsame Programmpunkte der altersdifferenzierten Ferienspiele. Klein und Groß freuten sich bereits beim Start der Ferienspiele am Montag auf den spannenden Ausflug.

Bunte T-Shirts, Sport und Spiele

Der erste Tag versprach bereits aufregende und beeindruckende Ergebnisse aus den Workshops. Das übergeordnete Thema für die älteren Kinder lautete „Wahrnehmung“. Am ersten Tag durften die Kinder mit dem neuen Streetworker Johannes Bodsch mit Schablonen T-Shirts und eine große Decke mit Farbe bunt besprühen. Das machte den Kids riesigen Spaß. Heraus kamen tolle fantasievolle Muster.

Auch der weitere Verlauf der Woche versprach viele abwechslungsreiche Angebote. Neben Workshops zum Thema Wahrnehmung, zum Beispiel die eigene und die von anderen Menschen, sowie das Abbauen von Vorurteilen, gab es weitere Programmpunkte. Badminton in der Turnhalle der Pestalozzischule forderte die Kinder sportlich, Brett- und Strategiespiele geistig. Am Donnerstag klangen die Ferienspiele mit einem Film aus.

 

 

Erst Basteln, dann Tasten

Die Grundschulkinder starteten mit vier abwechslungsreichen Workshops in das Programm. Besonders großen Anklang fand dabei das kreative Gestalten eines eindrucksvollen Sensorikgemäldes. Aus den unterschiedlichsten Materialien wie Steinen und Knöpfen bastelten sie Tafeln. Auf ihnen testeten sie später ihren Tastsinn, fühlten und errieten die Materialen mit den Händen. Das spannende Jahresthema der Ferienspiele für die jüngeren Kinder lautete nämlich „Phänomenale Welt der Sinne“.

Die Osterferienspiele standen unter dem Motto „Fühl mal hin! – Der Tastsinn“. Das viertägige Betreuungs- und Bildungsangebot in der ersten Ferienwoche wurden von der Leitung der Kommunalen Jugendarbeit, Sumeja Husovic, geplant und organisiert. Unterstützung erhielt sie für die Betreuung der Kinder auch durch die Ganztagskoordinatorin der Neuen Grundschule, Chiara Burkart.

 

Blindbox und Filmnachmittag

Knete selbst herstellen, einen Tastsinnparcours durchlaufen, in der Blindbox Gegenstände erraten, die verschiedensten Oberflächen auf dem Schulhof ertasten und benennen, das machte den Kindern große Freude und förderte zudem das Erkennen über die Hände. Auch für die Erst- bis Viertklässler endeten die Ferienspiele mit einem Film: „Alles steht Kopf 2“ sahen sie sich am Gründonnerstag an – dort geht es auch um Emotionen und Wahrnehmung vor dem Hintergrund, dass alle Sinne miteinander verknüpft sind und die Informationen im Gehirn verarbeitet werden.