Eine Honigbiene entsteht in der Mediathek aus einem Stück Eierkarton.
Wissenswertes rund um die Honigbiene erfuhren die Mädchen und Jungen an diesem Aktionsnachmittag.
Christian Nold erklärte den Grundschulkindern interessante Fakten zur Honigbiene.
Die Veranstaltungsreihe zum Thema "Tiere von der Roten Liste" erfreut sich bei den Raunheimer Kindern großer Beliebtheit.
Zum dritten Mal hatte Christian Nold zum Thema „Tiere von der Roten Liste“ in die Mediathek eingeladen. Für den Bastelnachmittag am Mittwoch, 15. April, wählte er dieses Mal die Honigbiene aus. „Wir hatten bisher jeweils ein Tier, das im Wasser und an der Erdoberfläche lebt“, sagte er. Deshalb fiel seine Wahl für diesen Nachmittag auf ein Tier, das durch die Luft fliegt.
Auf der Roten Liste sind weltweit vom Aussterben gefährdete Tier-, Pflanzen- und Pilzarten aufgeführt. Die Themennachmittage sind jedes Mal als eine Mischung aus Bildungs- und Kreativangebot. Auf Wissenswertes zu dem aktuellen Tier folgt eine Bastelaktion.
Nold hatte auf einem Papier viele interessante Informationen zusammengestellt, die die Kinder vorlesen durften. Da hieß es unter anderem: „Es gibt noch viele Honigbienen. Aber: Sehr viele Wildbienenarten sind selten geworden. In Deutschland sind über die Hälfte der Wildbienen gefährdet“. Wichtig für Kinder und Erwachsene ist die Erkenntnis, dass es ohne Bienen keine bunten Blumen und kein leckeres Obst gäbe.
Im Anschluss durften die Kinder kleine Bienen aus Eierkartons basteln. Nold hatte bereits Spitzen aus Eierkartons für den Bienenleib ausgeschnitten und gelb angemalt. Schwarz eingefärbte Zahnstocher sollten als Fühler und als Stachel in die Kartons gepikst werden. Schnittvorlagen für die Flügel und Wackelaugen gab es ebenfalls. Zum Schluss wurde noch eine Kordel zum Tragen des Bienenmodells angebracht. Mit ein bisschen Unterstützung durch Christian Nold waren zur Freude der Kinder bald die ersten süßen Bienchen fertig.