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Treburer Nachrichten
Ausgabe 2/2026
Trebur
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Seniorenheim: Herzliche Weihnachtsfeier an Heiligabend

Das Weihnachtsfest im Seniorenheim Trebur war an Heiligabend von einer besonders warmen und feierlichen Stimmung geprägt.

Der festlich geschmückte Raum und die vertrauten Weihnachtslieder sorgten von Beginn an für eine besinnliche Atmosphäre.

Viele Bewohnerinnen und Bewohner sangen begeistert mit und ließen alte Erinnerungen an frühere Weihnachtsfeste lebendig werden, als sie noch im Kreis ihrer eigenen Familie oder später als Oma und Opa vielleicht mit ihren Enkeln Bescherung feierten.

Zwischen den Liedern wurden Gedichte vorgelesen, die zum Innehalten einluden und die Bedeutung des Weihnachtsfestes spürbar machten, schildert Sozialdienstleiterin Joyce Gehre ihren Eindruck. Den Höhepunkt an Heiligabend bildete der Besuch des Christkinds, das am Ende erschien und die Geschenke überreichte.

"In diesem bewegenden Moment flossen bei vielen Tränen der Rührung und Freude", beschreibt Joyce Gehre, wie es an Heiligabend war.

Schon bei der Begrüßung durch Monika Zentgraf, die die Veranstaltung moderierte, war die liebevolle und ruhige Stimmung spürbar. Sie fand einladende und herzliche Worte gerade für jene, die das erste Mal im Seniorenheim Weihnachten erleben.

Es sei ein "Fest der Wärme, der Nähe, und genau das spürt man heute besonders", sagte sie.

Mit Weihnachtsliedern stimmte der Musikverein Astheim unter Leitung von Reiner Nies fröhlich und heiter ein. Lieder wie "Kling, Glöckchen …" und "O Tannenbaum" waren ebenso zu hören wie Melodien, die Älteren ans Herz gehen, etwa "Heidschi bumbeidschie …".

Gedichte, manche besinnlich, andere humorvoll, standen ebenso auf dem

Programm wie der Auftritt von Opernsängerin Christine Schroeder-Baki, die sich selbst am Klavier begleitete und mit ihrem kraftvollen Ton beinahe im ganzen Haus wohlklingend zu hören war. Auch Heimleiter Michael Adrian gehörte zu den beeindruckten Zuhörern, die fleißig applaudierten.

Anschließend wurde eine Krippe vor den Weihnachtsbaum gestellt, bevor sich Maria, Josef und Engel (Bewohner des Heims) davor setzten.

Die Weihnachtsgeschichte wurde verlesen, und dann dauerte es nicht mehr lange, bis ein Mädchen als Christkind verkleidet zur Bescherung erschien. Mit Akkordeonbegleitung von Klaus Dewald wurde nochmals gemeinsam gesungen, denn ohne "Stille Nacht, heilige Nacht" durfte auch dieser besondere Heiligabend nicht vorübergehen.

Auch am ersten Weihnachtsfeiertag hielt die weihnachtliche Freude weiter an. Joachim Haas aus Nauheim kam mit seiner Drehorgel ins Haus und zog von Etage zu Etage.

Mit bekannten Melodien brachte er weihnachtliche Klänge direkt zu den Bewohnerinnen und Bewohnern, die nicht an der Weihnachtsfeier an Heiligabend teilnehmen konnten, weil sie nicht mehr gut zu Fuß sind.

"Die Musik zauberte vielen ein Lächeln ins Gesicht und sorgte nochmals für berührende und schöne Momente in der Weihnachtszeit", berichtet Joyce Gehre.

Für den letzten Tag des Jahres hatte der Sozialdienst einen musikalischen Nachmittag mit Thomas Rehwagen am Keyboard vorbereitet. Eine Abordnung der "Line Dancer" vom ACA Astheim überbrachten den Bewohnerinnen und Bewohner auf ihre Art einen kleinen Neujahrsgruß.