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Treburer Nachrichten
Ausgabe 25/2026
Trebur
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Thüringen & Sachsen

Eine Region Deutschlands, die bei der diesjährigen 5-Tage-Fahrt der Treburer LandFrauen erkundet werden sollte.

 

Thüringen, auch das Grüne Herz Deutschlands mit der zweitgrößten Stadt Jena, war Ziel des ersten Reisetages. Bei dem geführten Stadtspaziergang zeigte sich die Stadt in ihrer Vielfältigkeit, eine einzigartige Mischung aus historischer Vergangenheit und wissenschaftlichem Flair.

 

Er führte unter anderem an der Friedrich-Schiller-Universität, dem Carl-Zeiss-Haus, historischen Sehenswürdigkeiten zum 144 m hohen „Jentower“, das Wahrzeichen der Lichtstadt und bei seiner Vollendung 1972 das höchste Hochhaus Deutschlands. Von dessen Aussichtsplattform konnten wir die herrliche Aussicht über das gesamte Saaletal genießen.

 

Anschließend bezogen wir Quartier im MAXX Hotel, mit einem Hauch Hollywood-Flair, am ruhigen Stadtrand von Jena gelegen.

 

Der zweite Reisetag war der Universitätsstadt Weimar gewidmet, bekannt für ihr kulturelles und politisches Erbe. Neben der Bauhaus-Universität beherbergt die Stadt auch die Hochschule für Musik Franz Liszt und Carl Zeiss entwickelte erste Projekte in der Optik- und Feinmechanik-Industrie. Erwähnenswert ist auch das Haus der Weimarer Republik. Hier wird die Geschichte der ersten deutschen Demokratie erzählt, die 1919 mit der stattfindenden Nationalversammlung und der Ausrufung der Republik ihren Anfang nahm.

Viele Künstler, Dichter und Denker verweilten in Weimar – so die Kunstmaler Lucas Cranach der Ältere & Jüngere, Johann Sebastian Bach, in der Weimarer Klassik Wieland, Goethe, Herder und Schiller sowie Franz Liszt, Richard Strauss und Friedrich Nietzsche. Die UNESCO erklärte das Bauhaus und seine Stätten sowie das „klassische Weimar“ zum Weltkulturerbe. In der Innenstadt überraschten kleine, feine Geschäfte und Manufakturen. Es ließ sich herrlich bummeln vom Marktplatz bis zum Theaterplatz mit dem Goethe-&-Schiller-Denkmal.

 

Nach einer erholsamen Mittagspause ging die Tour durch eine grün bewaldete Landschaft hinauf zur 400 m hohen Leuchtenburg. Hier erwartete uns ein Museum mit einer der außergewöhnlichsten und modernsten Ausstellungen auf 3.000 qm. Künstler aus der ganzen Welt haben sieben Erlebniswelten entstehen lassen, die einem Material Zauber verleihen: dem Porzellan. In spektakulär inszenierten Räumen konnten wir das „Weiße Gold“ von seinen Anfängen im alten China über die Entschlüsselung seiner Rezeptur in Europa bis hin zum Einzug in das Alltagsleben kennenlernen und durch die beiden sachkundigen Begleiter war viel Neues und Interessantes zu erfahren. Besonders hervorzuheben ist die weltgrößte Porzellanvase mit 8 m Höhe.

Da bekanntlich „Scherben Glück bringen“, durften alle Besucher zum Abschluss der Führung einen Teller mit einem Wunsch vom „Steg der Wünsche“ in die Tiefe werfen und auf Erfüllung hoffen! - Fortsetzung folgt