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Treburer Nachrichten
Ausgabe 40/2026
Trebur
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Alten- und Pflegeheim der Gemeinde Trebur

Tanz im Dirndl

Stimmungsvolles Akkordeonorchester.

Akrobatik der TV-Kinder.

Fröhliche Seniorinnen

Gruß von Michael Adrian

Bayerisches Herbstfest im Dirndl mit bester Laune

Bei prächtigstem Spätsommerwetter begrüßte Monika Zentgraf, ihres Zeichens Fachfrau, wenn es um das Organisieren von Festen, Veranstaltungen und Ausflügen geht, die Bewohner, Angehörigen und Gäste zum alljährlichen „Bayerischen Herbstfest“ im Seniorenheim Trebur. Überall flatterten weiß-blaue Fähnchen und die Mitarbeiterinnen trugen Dirndl, passend zum Motto des Festes.

Und entsprechend fiel die Begrüßung auch mit einem bayerischen „Grüß Gott“ statt einem, wie in Hessen üblichen, „Guten Tag“ aus. Neben einem vielseitigen Programm begleitete Reiner Nies mit seinem Keyboard einige Gymnastikeinlagen, die das Publikum zum Schunkeln, Mitsingen und zu Armübungen animierten. So etwa, als das bekannte Lied „Wenn der Maibaum wieder am Dorfplatz steht“ erklang und die Arme nach oben, unten und in alle Himmelsrichtungen bewegt wurden. „Sie wissen ja, Schunkeln ist das beste Ganzkörper-Workout, das es gibt“, erklärte Monika Zentgraf. „Es trainiert die Lachmuskeln, stärkt die Gemeinschaft und verbrennt Kalorien.“

Den Anfang der Darbietungen machte ein Auftritt des Akkordeon-Orchesters Rüsselsheim unter der Leitung von Andriy Lisovsky, das zum ersten Mal im Seniorenheim Trebur auftrat. Im Anschluss folgte eine Tanzeinlage der Kinder-Tanzgruppe „Dancing Stars“ des TV Trebur unter der Leitung von Sandy Knothe und Svea Jung. Die noch ganz jungen Mädchen erfreuten die Damen und Herren nicht mit perfekten Tanzschritten, aber mit jeder Menge Begeisterung, die sich auch ein wenig auf das Publikum abfärbte.

Das Bayerische Herbstfest werde im Seniorenheim bereits seit mehr als 20 Jahren gefeiert, erklärte Zentgraf. Denn wenn man nicht mehr nach München zum Oktoberfest reisen könne, dann holt man sich die Stimmung, die dort herrsche, einfach nach Hause. Dementsprechend erklang dann auch: „In München steht ein Hofbräuhaus“.

Motivierend war auch ihre Begrüßung, bei der sie erklärte: „Wir zählen heute keine Kalorien, keine Fältchen und erst recht keine Jahre. Heute zählt nur die Gemütlichkeit.“

Die Mitarbeiterinnen des Seniorenheims waren nicht nur hübsch anzusehen in ihren bayerischen Trachten. Sie machten auch mit, tanzten und drehten sich im Kreis, dass die Röcke nur so flogen. Zum Schmunzeln gab es ebenfalls eine Darbietung. Monika Zentgraf und Michael Finger, ehemaliger Sitzungspräsident des ACA-Astheim (Astheimer Carneval Ausschuss 1949), traten als „Zwei bayerische Nachbarn“ auf und kabbelten sich freundschaftlich, wobei ein Witz sich an den anderen reihte und bei manch einem Zuhörer ein Schmunzeln hervorlockte. Auch die „Kinder-Akrobatikgruppe“ und die „Line-Dance-Gruppe“ des TV Trebur hatten einen Auftritt.

Die Linedancer setzten sich aus zehn Damen zwischen 50 und 70 Jahren zusammen, die diese Tanzart, bei der es keinen Tanzpartner braucht, unter der Leitung von Angelika Keim und Gisela Hanke trainieren. Den musikalischen Ausklang bot eine Polonaise, bevor der bayerische Abend mit Weißwürsten, Brezen, Spundekäs und Weißbier einen deftigen Ausgang fand.

- Von Susanne Rapp