Der vergangene September war auch nicht ganz ruhig. Neben unseren wöchentlichen Übungsabenden verzeichneten wir sieben Einsätze, von denen wir Ihnen hier kurz berichten möchten.
Im Rahmen des AKUT-Löschzuges waren insgesamt acht Einsatzkräfte mit zwei Fahrzeugen aus Trebur zur Unterstützung der dortigen Helfer nach Büttelborn geordert worden. Wir standen dort mit Atemschutzgeräteträgern in Bereitstellung, um auf Abruf die dortigen Kollegen abzulösen. Nach gut zweieinhalb Stunden wurde die Bereitschaft aufgelöst und wir konnten wieder nach Trebur zurückkehren.
Hier verschafften wir dem Rettungsdienst Zugang zu einer hilflosen Person. Mittels Spezialwerkzeug konnten wir über ein gekipptes Fenster die Wohnung betreten und dem Rettungsdienst anschließend die Haustür öffnen. Nach rund einer Stunde war der Einsatz beendet und das Gerätehaus wieder dunkel.
Die Notrufauslösung über die Leitstelle erfolgte durch eine „Apple Watch“, welche aufgrund eines harten Aufschlags einen Unfall meldete. Hierdurch wurden die Astheimer und Treburer Einsatzkräfte alarmiert. Am vermeintlichen Einsatzort stellte sich heraus, dass wohl besagtes Handy aus einem Fahrzeug gefallen sein musste und es keinerlei Verkehrsunfall gegeben hatte. Die Aktion wurde daraufhin umgehend abgebrochen und unsere drei Fahrzeuge mit elf Einsatzkräften konnten wieder zum Gerätehaus zurückkehren.
So wurden wir an diesem Abend über die Leitstelle alarmiert. Nach einer Rückmeldung des Gemeindebrandinspektors konnte unsere Einsatzfahrt jedoch abgebrochen werden.
An diesem Tag unterstützten wir unsere Nauheimer Kollegen bei der Brandbekämpfung in dem betreffenden Betrieb. Wir übernahmen mit unserem ELW die Kommunikation mit der Leitstelle, stellten die Wasserversorgung für die Drehleiter sicher und stellten außerdem zwei Atemschutzgeräteträger zur Verfügung. Um 15:15 Uhr war dann auch dieser Einsatz für unsere sieben Kameraden beendet.
Bei unserem Eintreffen konnte uns eine Bekannte des Eigentümers das Gebäude öffnen, sodass wir Erkundungen durchführen konnten. Da mehrere Melder Alarm ausgelöst hatten, wurden alle Wohnungen begangen und kontrolliert. Da nirgends Rauch, Staub oder gar ein Feuer zu erkennen war, wurde der vermeintliche Einsatz gut 30 Minuten später abgebrochen. Die Einsatzabteilung Trebur war hierzu mit zwei Fahrzeugen und zehn Einsatzkräften unterwegs.
Hier wurde durch einen Landwirt Grünschnitt verbrannt, wodurch es zu einer Rauchentwicklung kam. Da der Verursacher über eine Abbranderlaubnis verfügte und das Feuer unter ständiger Kontrolle stand, konnten wir den Einsatz wenige Minuten später wieder abbrechen.
Mit dieser Übersicht des Einsatzgeschehens im September 2026 verbleiben wir