Die „Treburer LandFrauen feierten auch mit Männern Fastnacht!“ „Schön, dass ihr alle gekommen seid, zu den heiteren Stunden der fünften Jahreszeit. Lasst uns fröhlich diesen Tag genießen, heut kann uns nichts die Zeit verdrießen.“
Mit diesen humorigen Reimen eröffneten Lieselotte Dörr und Astrid Fischer den Abend für die Narrenschar in der voll besetzten Narrhalla im „Haus der Vereine“ in Trebur. Nahezu alle Besucher waren in fastnachtlichem Outfit erschienen.
Bereits nach den ersten närrischen Klängen und dem von Burkhard Fischer arrangierten Lied: „Mir sin´ Trewwerer“ schloss sich ein stimmungsvolles Fastnachts-Medley an.
Es wurde dazu kräftig mitgesungen und geschunkelt.
Mit einem humorigen Vortrag über die in neuen Versen vorgetragenen Streichen von „Max & Moritz“ begann Astrid Fischer den Vortragsreigen.
Schwungvolle Liedbeiträge wie: „Am Rosenmontag bin ich geboren“ etc. stimulierten die Besucher gleich von Anfang an und ließen das Gutelaunebarometer in die Höhe treiben.
Für das leibliche Wohl hatten die Treburer LandFrauen einen Fastnachtsteller mit Worscht, Käse, Gurken & frischem Brot gesorgt. Verziert mit einem Fastnachts-Sticker fand er sehr guten Zuspruch und wurde genussvoll als Grundlage für den weiteren unterhaltsamen Abend verzehrt.
Ein schwungvolles „Kölsche-Lieder“ Potpourri von Burkhard heizte die Stimmung weiter an. Danach wurden die Lachmuskeln reichlich strapaziert bei dem Zwiegespräch von Lieselotte Dörr und Astrid Fischer, die von dem Ausflug nach Hamburg mit dem legendären und ernüchternden Besuch ins Kabarett berichteten. Die Hoffnung auf hübsche Ballettmädchen und Zauberer wurden herb enttäuscht, denn man sah Dinge, die man eigentlich niemals sehen wollte!!
Erheiternd war auch der nächste Programmpunkt der „Jungfrauen“, die durch die Vorstandsdamen des Vereins präsentiert wurden. In dem beklagt wurde, dass das Bett am Abend immer leer bleiben würde.
Es folgte eine auflockernde Schunkelrunde. Über eine „Jammer-Situation“, wegen der treulosen Männer, berichteten Sigrid Esser & Christine Nehren in ihrem amüsanten Vortrag, der mit viel Applaus bedacht wurde. Nach weiteren Fastnachtshits erfreuten die „Schwarzbach-Perlen“ mit einem von Burkhard arrangierten Lied „Zahlt ist zahlt“ auftraten. Hierbei ging es um die Dinge, die bezahlt waren und demzufolge auch eingelöst werden müssen – egal um welche Dienstleistungen es sich auch handelte.
Mit „Gell, du host mich gelle gern“ kam es zum abschließenden Finale. Zu den allseits bekannten Mainzer Liedern, wie „Ole´, Fiesta“, „Im Schatten des Dom´s“ und „Sassa“ wurde kräftig mitgesungen und führten zugleich zum Höhepunkt eines tollen Abends.
Fröhlichkeit, Heiterkeit, auch mit vereinzelten Tanzaktivitäten bestimmten diesen stimmungsvollen Fastnachtsabend und läuteten damit gleichzeitig die Vorfreude auf das bevorstehende Fastnachts-Wochenende ein. (afi)