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Bitburg-Stadt
Ausgabe 15/2018
Öffentliche Bekanntmachungen der Stadt Bitburg
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Öffentliche Bekanntmachung

Kommune

Änderung Bebauungsplan "Echternacher Straße, Heinrich- und Umgehungsstraße"

Der Ausschuss für Bau, Wirtschaft und Verkehr der Stadt Bitburg hat in seiner Sitzung am 13. Dezember 2017 den Beschluss gefasst, den Bebauungsplan der Stadt Bitburg Nr. 8b Bereich „Echternacher Straße, Heinrich- und Umgehungsstraße“ gemäß § 1 Abs. 8 i.V.m.

§ 2 Abs. 1 BauGB zu ändern.

Entsprechend den Vorschriften über die Aufstellung und Änderung von Bebauungsplänen nach dem Baugesetzbuch (BauGB) wird hiermit der Beschluss über die Änderung des Bebauungsplanes Nr. 8b Bereich „Echternacher Straße, Heinrich- und Umgehungsstraße“ gemäß § 2 Abs. 1 Satz 2 BauGB öffentlich bekannt gemacht.

Zweck der Änderung des Bebauungsplanes:

Im westlichen Bitburger Stadtgebiet im Bereich zwischen Heinrichstraße, Echternacher Straße und B 51 sind Bauvorhaben auf Grundlage des seit dem Jahr 1959 rechtswirksamen Bebauungsplanes Nr. 8b Bereich „Echternacher-, Heinrich- und Umgehungsstraße“ zu beurteilen. Demnach basieren die planungsrechtlichen Zulässigkeiten der Bauvorhaben auf den Regelungen des Aufbaugesetzes Rheinland-Pfalz vom 10. November 1949. Der v.g. Bebauungsplan setzt einen engen gestalterischen Rahmen insbesondere an die Ausnutzbarkeit der Grundstücke, indem er eine „vordere Baufluchtlinie“ festsetzt an die gebaut werden muss. Die mögliche Tiefe der Gebäude ist ausgehend von dieser Baufluchtlinie auf 11 m festgelegt. Die Grundflächenzahl ist mit 0,3 festgesetzt.

Der Bebauungsplan regelt als Maß der baulichen Nutzung auch die Zahl der Vollgeschosse und setzt hierzu für verschiedene Teilbereiche unterschiedliche Zulässigkeiten fest. Im Bereich der Echternacher Straße setzt der Bebauungsplan eine zweigeschossige und im westlichen Bereich des Plangebietes eine eingeschossige Bauweise fest. Die zulässige Dachform ist ausschließlich auf Satteldächer beschränkt. Die Zahl der Wohnungen beschränkt sich auf maximal zwei Wohneinheiten pro Wohngebäude.

Diese Festsetzungen haben bis heute dazu geführt, dass im Geltungsbereich des Bebauungsplanes ein Wohnquartier entstanden ist, welches durch überwiegend zweigeschossige Bebauung mit großzügigen Freibereichen geprägt ist.

Da im Laufe der Zeit durch die Umsetzung verschiedener Bauvorhaben von den festgesetzten Baulinien, Bautiefen und auch von der festgesetzten Dachform abgewichen wurde und auch die Ausbaubreiten der Straßen im Plangebiet nur teilweise den Festsetzungen des Bebauungsplanes entsprechen, ist letztendlich eine eindeutige rechtliche Beurteilung von Bauvorhaben auf Grundlage des o.g. Bebauungsplanes nur bedingt möglich.

Mit der Änderung des Bebauungsplanes soll vor allem der heutige städtebauliche Charakter des Wohnquartiers bewahrt werden. Deshalb soll neben den Festsetzungen zu Art und Maß der baulichen Nutzung insbesondere auch die Zahl der zulässigen Wohneinheiten geregelt werden. Insgesamt soll mit der Änderung des Bebauungsplanes eine geordnete städtebauliche Weiterentwicklung in diesem Bereich gewährleistet werden.

Lage und Grobabgrenzung des Plangebietes:

Der Geltungsbereich des zu ändernden Bebauungsplanes liegt im westlichen Bitburger Stadtgebiet zwischen Heinrichstraße, Echternacher Straße und B 51 und beinhaltet Flurstücke der Flur 9, Gemarkung Bitburg.

Der abgegrenzte Geltungsbereich des Plangebietes ist in dem nachstehenden, nicht maßstäblichen Lageplan dargestellt.

Die parzellenscharfe Umgrenzung des Plangebietes kann der in der Stadtverwaltung zur Einsichtnahme bereitgehaltenen Planunterlage entnommen werden.

Stadtverwaltung BitburgBitburg, 28. März 2018In VertretungMichael RingelsteinErster Beigeordneter