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Bitburg-Stadt
Ausgabe 16/2020
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Maximiner Wäldchen wird zum Bürgerpark

- Aufträge für Tiefbau, Wassertechnik und Spielgeräte vergeben

Bald können die Bauarbeiten im Maximiner Wäldchen zur Neugestaltung der beliebten Grünanlage zum Bürgerpark beginnen. Mit der Auftragsaufgabe für die Tiefbauarbeiten, die Wassertechnik für ein Fontänenfeld sowie den Spielgeräten hat die Stadt den Startschuss für die Verwirklichung des Projekts gegeben.

Im Jahr 2015 hat der Stadtrat ein neues Spielplatzkonzept beschlossen, das als eines seiner wichtigsten Projekte die Umgestaltung des Maximiner Wäldchens zum Bürgerpark beinhaltet. Hierbei geht es neben dem in die Jahre gekommenen, dortigen Spielplatz insbesondere um die Gestaltung des gesamten Parks mit seinem Vorplatz.

Eine große Dynamik kam dann in die Sache, als der Bauverein Bitburg im Rahmen seiner Auflösung beschloss, das bestehende Restvermögen in Höhe von rund 490.000 Euro für den Ausbau des Maximiner Wäldchens zur Verfügung zu stellen. Aufgrund dieser Spende ist die Neugestaltung der Anlage früher, umfänglicher und in höherer Qualität möglich.

Die Stadt Bitburg hat das Projekt "Umgestaltung des Maximiner Wäldchens" dann mit einem Planungsdialog gestartet, bei dem die Bürger ihre Wünsche und Vorstellungen zum Maximiner Wäldchen äußern konnten. Auch die KiTas Altes Gymnasium und St. Peter wurden eingebunden.

Auf dem Vorplatz wird ein neues Fontänenfeld mit einem lebendigen Wasserspiel entstehen. Außerdem wird hier ein Kiosk mit Toilettenanlage gebaut. Im Übrigen wird die 1.260 qm große Fläche gepflastert und gleichzeitig mit Bäumen, Pflanzbeeten und Pflanzkästen großzügig begrünt.

Anstelle der heutigen Spielplatzfläche soll ein Garten der Generationen entstehen, wo Kinder den Umgang mit der Natur, Pflanzen und Früchten hautnah erleben und Ältere ihr Wissen dazu vermitteln können.

Die Wege samt Beleuchtung und Bänken im gesamten Wäldchen-Bereich werden erneuert und etwas verändert. Alle Wege werden als Splittwege ausgebaut.

Als Kunstobjekt wurde die Arbeit „Endlos Schleife“ der Künstlerin Sonja Edle von Hößle ausgewählt.

An Kosten aus den jetzt vergebenen Aufträgen ergibt sich ein Betrag in Höhe von insgesamt rund 943.000 Euro brutto. Finanziert wird das Ganze über die Spende des Bauvereins, einer Spende der Dr. Hanns-Simon-Stiftung für das Kunstprojekt, Sammel- und Einzelspenden Privater sowie Landesförderungen aus dem LEADER- und dem Schulradwege-Programm. Die Stadt selbst trägt einen Anteil von rund 61.000 Euro.

Bis zum Frühsommer 2021 soll alles fertig sein.