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Bitburg-Stadt
Ausgabe 23/2018
Nachrichten und Mitteilungen der Stadt Bitburg
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Holzvermarktung des Forstreviers erfolgt künftig über eine regionale Vermarktungsgesellschaft

- Stadtrat beschließt Beteiligung an der Holvermarktungs-GmbH Eifel

Die langjährige Praxis, den Holzverkauf auf das Land Rheinland-Pfalz zu übertragen und damit Zugang zum Vermarktungspool des Landes zu erhalten, kann ab dem 1. Januar 2019 nicht mehr fort-gesetzt werden. Dieses Verfahren hat das Bundeskartellamt für ganz Deutschland bemängelt. Nun haben die waldbesitzenden Gemeinden in der Eifel ein Konzept erarbeitet, um den Holzverkauf neu zu organisieren. Der Stadtrat hat einstimmig beschlossen, dass sich die Stadt Bitburg an der neu zu gründenden Holzvermarktungs- GmbH Eifel beteiligt.

Bisher hat die Stadt Bitburg - wie über neunzig Prozent aller waldbesitzenden Kommunen in Rheinland-Pfalz - die Verwertung des Holzes aus dem Stadtwald auf das Land übertragen. Die gemeinsame Vermarktung des Holzes aus Staats-, Gemeinde- und teilweise auch Privatwald hatte viele Vorteile wie z.B. die Qualitätssicherung und die kontinuierliche Versorgung der Holzindustrie. Gleichzeitig konzentrierten sich die Holzverkäufe auf immer weniger, dafür aber umso größere Abnehmer. Dieses Verfahren wurde vom Bundeskartellamt bemängelt und läuft deshalb zum 31.12.2018 aus.

Aufgrund der Empfehlungen des Gemeinde- und Städtebundes, des Waldbesitzerverbandes und des zuständigen Landesministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten hat sich eine Arbeitsgruppe getroffen, um ein neues Verfahren für die Holzvermarktung zu entwickeln. Danach wird mit Förderung des Landes Rheinland-Pfalz eine Holzvermarktungs-GmbH Eifel mit Sitz in Hillesheim gegründet, an der sich die Kommunen in der Eifel als Gesellschafter beteiligen können. Auf diese Weise soll der Holzmarkt als verlässliche Einnahmequelle der Kommunen erhalten bleiben.

Mit seinem einstimmigen Beschluss an einer Beteiligung der Stadt Bitburg hat der Stadtrat nun die Verwaltung damit beauftragt, die zur Gründung notwendigen Schritte in die Wege zu leiten.

Nicht davon betroffen ist der örtliche Brennholzverkauf, an dem sich an der bisherigen Praxis nichts ändert.

W.K.