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Bitburg-Stadt
Ausgabe 24/2020
Nachrichten und Mitteilungen der Stadt Bitburg
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Aus dem Stadtarchiv

Schon 1830 war es in der Hauptstraße zu eng

Vor Notar Nels trafen sich am 15. März 1830 der Kreissekretär Malegaux vom Landratsamt Bitburg, der Kreisbote Turmann, beide als Vertreter des Landrats, und Vertreter der Familien Bombé und Mondorf, deren Häuser in der „Hauptstraße“ standen. Im Auftrag des Staates kauften die Beamten Teile der Häuser Mondorf und Bombé. Der Grund des Besitzwechsels wird genannt: Treppen führten von der Straße aus in die Keller, und Treppen führten in die Wohnungen. Diese Treppen aber ragten in die Straße und verengten die Straßenbreite so, dass Fahrzeuge sich im Gegenverkehr behinderten. Die Häuser sollten nach Umbauarbeiten in ihrer Vorderfront wiederhergestellt werden, so dass weder „eine freie Treppe noch ein Kellereingang in die Straße“ hineinragten. Für die abgetretene Fläche bzw. für Bauteile, die abgetragen werden mussten, zahlte der Staat insgesamt 160 Taler. Nach dem Notardokument war das Ganze „zur Erweiterung der Hauptstraße“ dringend notwendig.

P.N