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Bitburg-Stadt
Ausgabe 25/2018
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Das neue Stahler Bürgerhaus ist eine Wucht!

- Offizielle Einweihung im Rahmen des Dorffestes

Das neue Bürgerhaus „Ahl Schul“ in Bitburg-Stahl am Tag seiner Einweihung. Fotos: W. Krämer

Im Rahmen des Dorffestes haben die Stahler ihr neues Bürgerhaus „Ahl Schul“ eingeweiht. Bürgermeister Joachim Kandels, Ortsvorsteher Willi Heyen und Fördervereins-Vorsitzender Michael Schmitz freuten sich sehr, dass so viele Menschen dabei waren und viel Lob für die neuen Räumlichkeiten und auch das Außengelände spendeten. Für den Eifelkreis sprach Kreisbeigeordneter Paul Lentes ein Grußwort, während Pastor Thomas Weber die kirchliche Einsegnung vornahm. Im Rahmenprogramm konzertierten der Städtische Musikverein und das Akkordeon-Orchester, die Stahler Feuerwehr stellte ihr Können unter Beweis und auch für die Kleinen waren Aktivitäten organisiert worden.

Der 10. Juni 2018 wird als wichtiger Tag in die Geschichte des Bitburger Stadtteiles Stahl eingehen. An diesem Tag feierten die Stahler ihr Dorffest zur Einweihung des renovierten Dorfgemeinschaftshauses, das auf Beschluss des Ortbeirates nun Bürgerhaus „Ahl Schul“ genannt wird.

Fast auf den Tag genau 106 Jahre nach der Einweihung des damals neu gebauten Schulgebäudes im Jahr 1912 und 31 Jahre nach dem erstmaligen Umbau des Hauses zum Dorfgemeinschaftshaus nutzten viele Stahler die Gelegenheit, sich das Gebäude und auch das neue Außengelände anzusehen und hier zu feiern.

Ein bestens gelaunter Ortsvorsteher Willi Heyen begrüßte die Gäste und ließ noch einmal die Bauphase des Projektes Revue passieren. Auch Bürgermeister Joachim Kandels erinnerte an die „zum Teil leidenschaftlichen politischen Diskussionen“, die geführt wurden, bis schließlich das nun von allen gelobte Projekt abgeschlossen wurde.

Lob spendete auch Kreisbeigeordneter Paul Lentes, der Landrat Dr. Joachim Streit vertrat, der wegen der Unwetterkatastrophe in der Eifel nicht selbst kommen konnte.

Die nun realisierte Planung wurde in Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde, angesiedelt beim Eifelkreis, realisiert. Bei dieser Planung konnten sowohl das Schulgebäude als auch das Nebengebäude erhalten werden, und abgesetzt durch eine „Glasfuge“ wurde zwischen den beiden Altbauten ein neuer Funktionsbau mit Sichtbetonfassade gebaut. Das Toilettengebäude ist in die neue Nutzung als Stuhllager, Aufstellraum für den Gastank und Lager für sonstige Gerätschaften des Stadtteiles einbezogen.

Für diese Planung wurde die Baugenehmigung mit Zustimmung der Unteren Denkmalschutzbehörde erteilt und die Förderung der Dorferneuerung bewilligt. Die Vertreter der Fachbehörden lobten die Umsetzung des Entwurfs.

Insbesondere die Inwertsetzung des Hauptgebäudes wurde als besonders positiv herausgestellt.

Und auch die Außenanlagen sind sehr gut gelungen. Es gibt viel Grün mit Bäumen und Sträuchern, es ist ausreichend Platz für Feierlichkeiten, eine neue Zufahrt wurde gebaut und das Hauptgebäude ist nun barrierefrei zu erreichen. Auch die neue Buswartehalle passt sich sehr gut in das gesamte Ensemble ein.

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