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Bitburg-Stadt
Ausgabe 27/2020
Nachrichten und Mitteilungen der Stadt Bitburg
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Ausbau „Grüner See“ – Ende August soll es losgehen

Nachdem der Stadtrat den Auftrag zur Neugestaltung des Parkplatzes „Grüner See“ vergeben hat, können die Arbeiten nun bald starten. Insgesamt investiert die Stadt knapp 1,1 Millionen Euro in den für Bitburg sehr wichtigen und repräsentativen Platz.

Die Neugestaltung der sogenannten „Flankierenden Plätze in Bitburg“, Am Markt und Grüner See, wird im Rahmen des Neuausbaus der Bitburger Innenstadt verwirklicht. Nachdem der Platz „Am Markt“ nun praktisch fertig ist, geht es mit dem „Grünen See“ weiter.

Die Planung für die beiden Plätze liegt in Händen des Büros GREENBOX Landschaftsarchitekten aus Köln, die sich 2018 im Rahmen eines Architektenwettbewerbs gegen andere Büros durchgesetzt haben.

Der Parkplatz „Grüner See“ mit seiner Fläche von rund 2.800 qm nimmt eine übergeordnete repräsentative Funktion ein, da hier die Römermauer restauriert wurde und nun angemessen in Szene gesetzt werden kann. Außerdem befinden sich wichtige Einrichtungen wie das Rathaus, die Tourist-Information, die Stadthalle, die Marken-Erlebniswelt und die Verwaltungsgebäude der Brauerei im direkten Umfeld. Auch der Zugang zur Fußgängerzone erfolgt über den „Grünen See“. Zudem startet künftig der neue archäologische Parcours, der am 11. Juli eingeweiht werden soll, von hier aus.

Mit der Neugestaltung werden neue Aufenthaltsqualitäten und erweiterte Nutzungsmöglichkeiten geschaffen. Der archäologische Parcours mit dem Starterpult bringt den angemessenen Auftakt. demontierbare Sitzmöglichkeiten rahmen und zonieren den neuen Treffpunkt und bilden einen Ort der Begegnung.

Der Platz ist multifunktional nutzbar. Kulturelle Veranstaltungen wie z. B. das Folklore-Festival finden hier ein angemessenes Ambiente.

Eine Querungshilfe mit Mittelinsel für Fußgänger verbindet den Platz mit der gegenüberliegenden Stadthalle, der Brauerei und der Tourist-Info.

Die Außengastronomie des ansässigen Lokals kann sich weiter zum Platz hin öffnen und diesen im südlichen Teil beleben. Die Stelen des Archäologischen Parcours fügen sich in die Gestaltung ein.

Die Stellplatzflächen sind in formale Grünflächen eingebettet. Hier hat der Fußgänger dem motorisierten Verkehr gegenüber Vorrang. Die Parkflächen werden zurückhaltend im nördlichen Bereich entlang der Straße angeordnet und werden über die schon bestehende Zufahrt zur Tiefgarage erschlossen.

Im Zuge der erfolgten Auftragsvergabe ergab sich, dass die Kosten des Abschnitt VI Grüner See 32.000 Euro unter der im Februar 2020 vorgelegten Kostenschätzung liegen.

Aufgrund der erhöhten Förderquote von 300 €/ m² und der Sonderförderung der Anstrahlung der römischen Mauer und der Hausfassaden, sowie den Einsparungen im Bereich der Planung, Nebenkosten und Beleuchtung, verringert sich der der Stadtanteil um 194.000 Euro auf jetzt 431.000 Euro.

Der Bereich „Grüner See“ liegt im Sanierungsgebiet „Aktive Innenstadt Bitburg“ und es wird eine Förderung aus dem Bund-/Länderprogramm "Städtebauliche Erneuerung“ - „Aktive Stadtzentren (STZ)" im Programmjahr 2020 geben.

Auch die Bundesstraße wird saniert

Der Landesbetrieb Mobilität in Gerolstein plant, die Bundesstraße von der Überquerungshilfe Am Markt bis hinter die Einmündung Görenweg 10 cm abzufräsen und eine neue Asphaltbinder- und Asphaltdeckschicht aufzubringen. Es sollen zwei neue Fahrbahnteiler und eine neue Bordanlage eingebaut werden. Die Maßnahme soll unter Vollsperrung in den Herbstferien durchgeführt werden. Der Tiefbau des Abschnitt Grüner See und die Deckenerneuerung des LBM wurden in einer Ausschreibung zusammengefasst und zusammen vergeben. Die Bauüberwachung und Abrechnung der Deckenerneuerung übernimmt der LBM Gerolstein.