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Bitburg-Stadt
Ausgabe 30/2020
Nachrichten und Mitteilungen der Stadt Bitburg
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Bahnbrücke unterhalb der Kleingartenanlage wird saniert

Die sogenannte Wirtschaftswegebrücke unterhalb der Bitburger Kleingartenanlage bleibt trotz der künftig dort vorbeiführenden Nord-Ost-Tangente erhalten. Das hat der Stadtrat im letzten Jahr einstimmig beschlossen. Nun erfolgte die Auftragsvergabe für die Sanierung.

Der Landesbetrieb Mobilität startet bald mit der Errichtung der ersten Bauwerke für die Nord-Ost-Tangente zwischen der B 50/ Albachstraße und der L5 (Bitburg-Nord). In diesem Zusammenhang stand auch der Abriss der alten Wirtschaftswegebrücke, über die man heute von der Albachstraße aus zur Kleingartenanlage gelangen kann.

Es handelt sich hier um eine Brücke, die ausschließlich der Bewirtschaftung land- oder forstwirtschaftlicher Grundstücke dient und keine öffentliche Straße ist. Ausnahmen gelten lediglich für Fußgänger und Radfahrer. Die Geschwindigkeit ist auf maximal 10 km/h und die Höchstbelastung auf zwölf Tonnen beschränkt.

Erbaut wurde das aus Natursteinen hergestellte Gewölbebauwerk ca. 1909, als die Bahnstrecke von Erdorf nach Bitburg entstand.

Der Landesbetrieb hatte im Zuge des Baus der Nord-Ost-Tangente einen Abriss der alten Brücke vorgesehen. Doch der Stadtrat beschloss den Erhalt.

Deshalb erfolgte nun die entsprechende Auftragsvergabe. Die Ausschreibung lief gemeinsam mit der Ausschreibung des ersten Brückenbauwerkes für die Nord-Ost-Tangente durch den Landesbetrieb Mobilität in Gerolstein. Der städtische Anteil für die Sanierung der historischen Brücke beträgt rund 113.000 Euro.

Mit der einfachen Sanierung wird die Verkehrssicherheit dauerhaft wiederhergestellt. Die Brücke dient künftig ausschließlich der Freizeitnutzung durch Fußgänger und Radfahrer.

Der landwirtschaftliche Verkehr wird über die neue Brücke der Nord-Ost-Tangente geführt werden.