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Bitburg-Stadt
Ausgabe 35/2018
Nachrichten und Mitteilungen der Stadt Bitburg
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Aus dem Stadtarchiv

Die Peterskirche sollte 1914/15 Bitburgs Friedenskirche werden

1914: Ausbruch des 1. Weltkrieges. In Bitburg hatte man im Sommer die alte, baufällige Peterskirche abgerissen, große Steinhaufen türmten sich am Petersplatz auf. Die Pläne für ein neues, großes Gotteshaus hatte der Düsseldorfer Architekt Pickel fertiggestellt. - Bei Kriegsausbruch entschloss man sich, mit dem Neubau bis nach Kriegsende zu warten. Niemand rechnete mit einem mörderischen Krieg, der vier Jahre dauern könne. - Architekt Pickel wartete in Düsseldorf und rechnete noch Ende des Jahres 1914 mit einem baldigen Baubeginn. In einer Weihnachtskarte, die er im Dezember an einen befreundeten Pater Dier sandte, sprach er von der Hoffnung, dass es nun bald in Bitburg weitergehen werde und dass dann die neue Peterskirche für Bitburg zu einer „Friedenskirche“ werde. Wie sehr sich der Baumeister irrte, ist bekannt. Der Neubau der 2. Bitburger Kirche sollte erst nach einem 2. Weltkrieg beginnen. Niemand sprach mehr von der Bitburger „Friedenskirche“. - Der Name war vergessen. Pickel hatte seine für Bitburg geplante Kirche inzwischen in Mayen errichtet.

P.N.