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Bitburg-Stadt
Ausgabe 36/2019
Nachrichten und Mitteilungen der Stadt Bitburg
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Verdrehung von Tatsachen führt zu Verunglimpfungen gegen die Stadt Bitburg

Erneut wurden über verschiedene Medien und insbesondere bei Facebook Aussagen verbreitet und Sachverhalte verdreht, so dass es zu Verunglimpfungen, Beschimpfungen und üblen Unterstellungen gegen die Stadt Bitburg und ihre Verwaltung kam.

Im konkreten Fall ging es um die Bestattung eines Verstorbenen, die angeblich wegen des Fehlverhaltens der Verwaltung nicht gesetzeskonform ausgeführt werden konnte.

Das ist nicht der Fall und wurde dementsprechend völlig falsch dargestellt.

Das Ordnungsamt der Stadt Bitburg ist nur dann zuständig, wenn ein Verstorbener keine Angehörigen bzw. keinen Bestattungspflichtigen hat.

Im vorliegenden Fall hatte der Verstorbene eine Schwester, die einen Bestatter mit der Bestattung beauftragte. Dieser nahm den Auftrag an und holte den Leichnam auch ab.

Das Ordnungsamt hatte also keine Veranlassung, tätig zu werden.

Warum der Bestatter den Auftrag nicht weiter ausführte und den Leichnam weiter verwahrte, kann seitens der Stadtverwaltung nicht beantwortet werden.

Hier liegt auf jeden Fall ein Verstoß gegen das Bestattungsgesetz vor, das eine Bestattung bzw. eine Einäscherung innerhalb von sieben Tagen vorschreibt. Das hätte der Bestatter wissen müssen.

Ist ein Angehöriger finanziell nicht in der Lage, die Kosten für die Bestattung zu tragen, gibt das Sozialgesetzbuch die Möglichkeit, einen Zuschuss zu beantragen. Für die entsprechenden Anträge ist die Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm zuständig, nicht die Stadtverwaltung. Im vorliegenden Fall hätte die Schwester des Verstorbenen also einen Zuschuss zu den Bestattungskosten beim Kreissozialamt beantragen können.

Gerade im Bestattungswesen gibt es seitens des Gesetzgebers klare Regeln, um zu gewährleisten, dass jeder Verstorbene in Würde bestattet wird. Wenn sich alle daran halten, ist dies auch gewährleistet.