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Bitburg-Stadt
Ausgabe 38/2018
Nachrichten und Mitteilungen der Stadt Bitburg
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Kleinspielfeld für junge Kicker auf dem Schulhof der Grundschule Süd

Auf dem Grundschulhof Süd wird ein Kleinspielfeld gebaut

Wie der Stadtrat in seiner letzten Sitzung einstimmig beschlossen hat, wird die Stadt in Zusammenarbeit mit dem FC Bitburg auf dem Schulhof der Grundschule Bitburg-Süd ein Minispielfeld errichten. Den Kosten von 86.000 Euro stehen Fördermittel von 34.000 Euro gegenüber, so dass die Stadt Bitburg den Restbetrag in Höhe von 52.000 Euro aus Mitteln des Spielplatzkonzeptes übernimmt.

Die Stiftung des Fußballverbandes Rheinland fördert den Bau von Mini-Spielfeldern mit bis zu 20.000 Euro. In diesem Programm hatte sich auch der FC Bitburg um eine Förderung beworben. In Absprache mit der Stadt sollte ein solches Spielfeld in der Innenstadt eingerichtet werden, um den hier lebenden Kindern die Möglichkeit zu geben, in ihrem direkten Umfeld Fußball spielen zu können.

Die Sportplätze der Stadt befinden sich alle am Stadtrand bzw. in den Stadtteilen, die wegen ihrer Entfernung und aufgrund des hohen Trainings- und Spielbetriebes für die Kinder des Stadtzentrums schwer zu erreichen und auch nicht jederzeit verfügbar sind.

Der FC Bitburg war mit seiner Bewerbung auch deshalb erfolgreich, weil man gemeinsam mit der Stadt und der Schulleitung den Schulhof der Grundschule Bitburg-Süd im Stadtzentrum als Standort für das neue Kleinspielfeld ausgesucht hatte. Gerade hier wird im Rahmen der Ganztagsschule Wert auf die Förderung fußballbegeisterter Kinder gelegt. Und auch die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund kann über ein solches Projekt viel besser gelingen.

Schließlich sagte auch das Land Rheinland-Pfalz einen Zuschuss in Höhe von 14.000 Euro aus seinem Bolzplatzprogramm zu. Eine schalltechnische Stellungnahme kam zu dem Ergebnis, dass von einem Mini-Spielfeld mit den entsprechenden Vorrichtungen keine unzumutbare Lärmbelästigung für das Umfeld ausgeht.

Insgesamt belaufen sich die Kosten für die Errichtung des Mini-Spielfeldes auf 86.000 Euro, die sich aus 25.000 Euro für die Tiefbauarbeiten, 40.000 Euro für das Spielfeld selbst und 21.000 Euro für die Zusatzausrüstung „Lärmschutz und Einhausung“ zusammensetzen. Abzüglich der zugesagten Fördermittel trägt die Stadt Bitburg somit einen Eigenanteil in Höhe von 52.000 Euro. Dieser Betrag wird aus Mitteln des Spielplatzkonzeptes finanziert.

Da die Maßnahme in Kürze verwirklicht wird, können die Kinder schon bald ungestört und nach Herzenslust auf ihrem neuen Spielfeld kicken.

WK