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Bitburg-Stadt
Ausgabe 42/2020
Nachrichten und Mitteilungen der Stadt Bitburg
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Die Stadtverwaltung informiert: Änderungen in der Betreuung durch die Einführung des KiTa-Zukunftsgesetzes zum 01. Juli 2021

Am 30. September 2020 fand eine gemeinsame Sitzung des Hauptausschusses, des Ausschusses für Bau, Wirtschaft, Verkehr und Klimaschutz sowie des Stadtrates statt. Die Gremien wurden von der Verwaltung unter Anderem über die Neuerungen des KiTa-Zukunftsgesetzes und die damit verbundenen Änderungen in den KiTas der Stadt Bitburg informiert. Weiterhin wurde durch das Büro BiRegio die Schul- und Kita-Entwicklungsplanung für die Stadt Bitburg vorgestellt.

Das neue Gesetz begründet zum 1. Juli 2021 für alle Kinder einen Rechtsanspruch auf eine mindestens 7-stündige durchgängige Betreuung (Ganztagsbetreuung). Hierzu muss der Träger der Einrichtungen neben einem warmen Mittagessen auch entsprechende Ruhemöglichkeiten anbieten. Die Räumlichkeiten der städtischen Einrichtungen sowie der kirchlichen und freien Träger wurden und werden von den Fachbehörden entsprechend überprüft. Das aktuell vorhandene Raumangebot reicht nicht aus, um allen Kinder ab 01. Juli eine Ganztagsbetreuung bieten zu können – das heißt, es werden Plätze fehlen.

Dies bedeutet nicht, dass Betreuungsplätze in großem Umfang wegfallen. Für die Kinder, denen kein Ganztagsplatz angeboten werden kann, besteht die Möglichkeit einer bedarfsorientierten 7-Stunden-Betreuung mit Unterbrechung oder 5-Stunden-Betreuung.

Die Verwaltung und die Leitungen der Einrichtungen erarbeiten aktuell ein Konzept, wie vor Ort durch kurzfristige (Bau-) Maßnahmen zusätzliche Ganztagsplätze geschaffen werden können und wie eine mittelfristige Übergangslösung gestaltet werden kann. Eine Entspannung der Situation wird sich durch die Eröffnung der KiTa 2001 in der Alten Kaserne ergeben, durch welche bis spätestens Sommer 2022 weitere 185 Plätze zur Verfügung stehen.

Aufgrund des laut des Büros BiRegio zu erwartenden steigenden Bedarfs an Kindertagesstättenplätzen durch steigende Einwohner- und Geburtenzahlen in den nächsten 10 Jahren ist der Neubau einer weiteren Einrichtung langfristig erforderlich.

Text: Carola Molitor