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Bitburg-Stadt
Ausgabe 44/2018
Nachrichten und Mitteilungen der Stadt Bitburg
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Aus dem Stadtarchiv

1827 - Die Burgmühle kommt in Privatbesitz

Zum Bitburger Schloss gehörte seit undenklichen Zeiten eine Mühle an der Nims, die „Burgmühle. Als 1827 der gesamte Besitz der Adelsfamilie von Blochhausen verkauft wurde, stand auch die „Burgmühle“ zum Verkauf an. Im Versteigerungsprotokoll vom Juni 1827 heißt es dazu: „Eine zu Stahl auf dem Nimsbach gelegene Mahlmühle mit drei Gängen, bekannt unter dem Namen Burgmühle mit allen Appertinenzien und Dependenzien (=mit allem, was dazu gehört-) und zwar, so wie der bisherige Pächter dieselbe bis dato besessen und die Dependenzien in Genuß hatte mit einer im Ort genannten Ritterschen Wiese. Diese hier beschriebene Mühle wurde dem Müller Mathias Schmidt, wohnend zu gemeltem Stahl, für die Summe von 1.800 Thaler versteigert. Derselbe erklärte nach Verlesung das Ganze genau zu kennen und hat eigenhändig unterschrieben

Mathias Schmitt.

Mathias Schmitt wohnte zeitlebens auf der Mühle, wo er 1857 starb.

P.N.