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Bitburg-Stadt
Ausgabe 45/2020
Titelseite Stadt Bitburg
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Neuer Ziegenkreisel begrüßt Reisende und Einheimische

Ziegen des Künstlers Hubert Kruft aus Niederprüm schmücken den Kreisverkehrsplatz B50/ B257.

Auf dem neuen Kreisverkehrsplatz B50/ B257 nahe Bitburg-Stahl begrüßt seit Kurzem eine Gruppe Ziegen die Einheimischen, alle Besucher Bitburgs und auch die vorbeifahrenden Fahrzeuge auf der Bundesstraße. Geschaffen wurden die Skulpturen vom Niederprümer Künstler Hubert Kruft auf Initiative von Harald Enders, Leiter des Landesbetriebes Mobilität in Gerolstein.

In Bitburg und Umgebung kennt jeder die Sage der Bitburger Gäßestrepper, wonach die Bitburger im Dreißigjährigen Krieg eine Belagerung durch schwedische Truppen überstanden, weil man den Soldaten mit den Fellen geschlachteter Ziegen vorgaukelte, man habe noch ausreichend Essensvorräte.

So wurde die Ziege zum Symboltier der Kreisstadt, und die Bitburger tragen mit Stolz ihren Spitznamen „Gäßestrepper“.

Deshalb begegnet man auch an vielen Stellen in Bitburg Ziegendarstellungen so z.B. dem Gäßestrepper-Brunnen in der Fußgängerzone oder auch dem neun Meter hohen Ziegenrat auf dem Kreisverkehrsplatz B257/ B51 in Bitburgs Süden.

Seit einigen Wochen spaziert eine weitere Ziegengruppe munter über den Kreisverkehrsplatz B50/ B257 zwischen der Innenstadt und Bitburg-Stahl. Um diesem Kreisel, der vom Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Abstimmung mit der Stadt Bitburg neu gebaut wurde, einen künstlerischen Aspekt zu geben, hatte LBM-Chef Harald Enders die Idee, auch hier auf die bekannteste Sage Bitburgs einzugehen.

So erhielt der Künstler Hubert Kruft aus Niederprüm den Auftrag, ein entsprechendes Kunstwerk zu schaffen.

Metallbildhauer Kruft, aus dessen Werkstatt auch die bekannte Kuhherde vom Kreisverkehr an der A- 60-Anschlussstelle bei Prüm stammt, schuf eine muntere Ziegenherde, die nun den Kreisel Bitburg-Mitte schmückt.

Bürgermeister Joachim Kandels dankte dem Landesbetrieb und auch dem ausführenden Künstler im Namen der Stadt Bitburg und ihrer Bevölkerung für dieses wirklich gelungene Kunstwerk, das Bitburg als Gäßestrepper-Stadt alle Ehre macht.