Oberst Jeffery Higgins (links) fuehrt nun das Kommando der U.S. Army Garnison Rheinland-Pfalz
Bernd Alsfasser, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Baumholder, überreicht Oberst Reid Furman zum Abschied eine Glastrophäe
Smalltalk, Händeschütteln, zahlreiche Umarmungen, die eine oder andere Träne fließt.
Dies alles vor der militärischen Zeremonie des Kommandowechsels der U.S.
Army Garnison Rheinland-Pfalz. In der Pulaski-Kaserne in Kaiserslautern übernimmt am 11. Juli 2024 Oberst Jeffery Higgins das Kommando von Oberst Reid Furman, der seit Juli 2022 als Kommandeur der USAG Rheinland-Pfalz tätig war.
Die Gäste werden gebeten ihre Plätze einzunehmen - etwa 200 an der Zahl.
Dann wird es still. Ein Gebet, Nationalhymnen. Die drei Hauptpersonen nehmen ihre Position vor den Fahnen ein. Tommy Mize, Direktor des Installation Management Command Europe, übergibt die Garnisonsfahne von Furman an Higgins. Dieser Akt symbolisiert die Űbergabe des Kommandos. In seiner Ansprache lobt Mize Furmans Führungsqualitäten.
„Oberst Furman hat diese Garnison ausgezeichnet kommandiert", sagt Mize.
„Mit einem enormen Einsatzgebiet, das mehr als 30 Army-Einrichtungen in zwei deutschen Bundesländern umfasst und bis vor kurzem auch für Army-Einrichtungen in Rumänien und Bulgarien zuständig war, ist die USAG Rheinland-Pfalz eine der komplexesten und wichtigsten Garnisonen in unserer Armee."
Mize würdigte aber auch Furmans Engagement in der Partnerschaft mit deutschen Amsträgern und Offiziellen.
"Oberst Furman hat vertrauensvolle Beziehungen zu den Verantwortlichen der Gastländer in seinem Verantwortungsbereich aufgebaut und vertieft", so Mize. „Seine Offenheit, Transparenz und sein aufrichtiges Interesse zum Austausch haben unsere wichtigen Beziehungen und die Freundschaft enorm gestärkt."
Als nächstes gestattet das Protokoll dem scheidenden Kommandeur, zu den Gästen zu sprechen. Furman ist anzumerken, dass ihm der Abschied doch nahe geht.
„Ich danke allen Verantwortlichen unseres Gastlandes für alles, was wir in den letzten zwei Jahren durch den Austausch von Informationen, die Bewältigung von Herausforderungen und das Beschreiten neuer Wege erreicht haben", sagt Furman. „Wenn ich jetzt die deutsche und amerikanische Flaggen Seite an Seite stehen sehe, denke ich an die Menschen und Beziehungen, die ich aufgebaut habe, und an alle Menschen des Gastlandes, die unsere Soldaten, Zivilisten und Familien in den örtlichen Gemeinden willkommen heißen."
Abschließend gratuliert Furman Higgins und dessen Familie zu diesem Kommando und ist sich sicher, dass sie herzlich in der Garnison aufgenommen werden.
„Sie werden hier ein Team vorfinden, welches Sie mit Flexibilität, Fachwissen und Beziehungen unterstützen wird."
Nun hat Oberst Higgins das Wort. Traditionell beschränkt sich der neue Kommandeur auf eine kurze Rede.
„Mit großem Stolz und in aller Bescheidenheit übernehme ich heute das Kommando", sagt Oberst Jeffery Higgins.
Er dankt allen für die tolle Organisation der Zeremonie und die vielen netten Worte.
„Meine Familie und ich fühlen uns geehrt, in Ihre Reihen aufgenommen zu werden", sagt er. „Wir freuen uns darauf, Ihr Vertrauen und Ihren Respekt zu gewinnen und die großartige Arbeit, die Sie jeden Tag für unsere Gemeinschaft leisten, so gut es nur geht zu unterstützen und zu fördern."
Higgins, ein Absolvent der US-Militärakademie, war zuletzt als Kommunikationsdirektor für das Allied Joint Forces Command Brunssum (Nato) in den Niederlanden tätig.
In seiner neuen Position als Kommandeur der USAG Rheinland Pfalz wird er 1.600 Mitarbeiter leiten, die mehr als 42.000 Menschen an 29 Standorten in Deutschland unterstützen, darunter die Militärgemeinde Baumholder, die Coleman Work Site bei Mannheim, das Landstuhl Regional Medical Center, das Munitionsdepot Miesau und das Germersheim Army Depot.
Oberst Furman kehrt zurück in die USA und übernimmt im Hauptquartier des Installation Management Command in San Antonio, Texas, die Position des Executive Officer.
Eine Woche vor dem Kommandowechsel stattete Furman der Militärgemeinde Baumholder einen letzten Besuch ab. Er nutzte diesen Besuch, um sich bei einigen Personen und Dienststellen persönlich zu verabschieden.
Dabei war auch ein Teffen mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Baumholder, Bernd Alsfasser. „Sie haben immer ein Auge auf Baumholder gehabt. Für Ihre offene und ehrliche Zusammenarbeit danke ich Ihnen von Herzen", sagte Alsfasser. Zur Erinnerung schenkte Alsfasser Oberst Furman eine Glastrophäe, ein Laufshirt mit dem VG-Aufdruck und ein Handtuch mit VG-Wappen. Stadtbürgermeister Günther Jung verabschiedete Oberst Furman am "Independence Day" auf dem Minick Field.