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Westricher Rundschau VG Baumholder
Ausgabe 33/2026
Verbandsgemeinde
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Ein riesiger Dank an alle Einsatzkräfte und freiwilligen Helfer beim Waldbrand bei Reichenbach

Liebe Einsatzkräfte und freiwillige Helfer,

tagelang hat der Waldbrand bei Reichenbach uns alle in Atem gehalten. Durch ihr Engagement und Ihr kluges, umsichtiges und effektives Handeln haben alle beteiligten Akteure Schlimmeres verhindert und insbesondere Gefahren für Leib und Leben sowie Liegenschaften abgewendet. Jede einzelne Hilfsorganisation und jeder einzelne freiwillige Helfer haben einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, dass wir diesen äußerst schwierigen Einsatz erfolgreich bewältigen konnten, wenngleich erhebliche Schäden an Wald und Vegetation nicht abzuwenden waren.

Das sich rasch ausbreitende Feuer, das phasenweise auf die Ortslage Kronweiler und auf das Abfallwirtschaftszentrum Reibertsbach zulief und durch die immer wieder drehenden heftigen Winde auch eine besondere Gefahr für die Einsatzkräfte darstellte, sorgte immer wieder für neue Einsatzszenarien und Herausforderungen. Dieses Feuer konnten wir nur deshalb erfolgreich bekämpfen, eindämmen, unter Kontrolle bringen und letztlich gemeinsam bewältigen, weil alle Beteiligten so schnell zur Stelle waren, koordiniert vorgingen und die richtigen Maßnahmen trafen. Unsere Region hat eindrucksvoll bewiesen, dass sie zusammensteht und mit vereinten Kräften schwierigste Lagen bewältigt.

Bei der Brandbekämpfung standen insbesondere die Freiwilligen Feuerwehren an vorderster Front und haben diese Aufgabe in dem steilen und unwegsamen Gelände mit Bravour erfüllt. Zunächst waren die Wehren aus den Verbandsgemeinden Baumholder, Birkenfeld und Herrstein-Rhaunen und der Stadt Idar-Oberstein sowie der Bereitstellungsraumeinheit des Landkreises massiv gefordert. Von den Kameradinnen und Kameraden aus dem Leitstellenbereich Trier mit der Stadt Trier und den Landkreisen Bernkastel-Wittlich, Eifelkreis Bitburg-Prüm, Trier-Saarburg und Vulkaneifel, aus den Landkreisen Bad Kreuznach und St. Wendel erhielten wir optimale Verstärkung und Ablösung zur Nachtzeit. Darüber hinaus waren die Bundeswehr- und die US-Feuerwehr sowie die Bundeswehr im Allgemeinen, die Polizei mit ihren drei Hubschraubern und ihrem Wasserwerfer sowie @fire eine enorme Hilfe vor Ort. Die Landwirte und Unternehmer, die sich spontan einfanden, bildeten mit ihren großen Fässern das Rückgrat der Löschwasserversorgung und halfen tatkräftig beim Löschen mit. Das Technische Hilfswerk (THW) aus Idar-Oberstein und Worms, Unternehmen, Landwirte und Bundeswehr stellten schweres Gerät zur Verfügung, um effektiv Schneisen zu ziehen und die Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Hand in Hand damit leitete die Forstverwaltung die Aufräumarbeiten ein.

Während des ganzen Einsatzes standen die Schnelleinsatzgruppe (SEG) des Landkreises und die DRK-Einheiten bereit, um Erste Hilfe zu leisten und die Einsatzkräfte zu versorgen. Mit Sachverstand und Engagement trugen der Landesbrand- und Katastrophenschutzinspekteur, das Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz und die Facheinheit Presse- und Medienarbeit (PuMA) aus Kaiserslautern zum Gelingen bei. Die Medienvertreter sorgten für eine rasche und umfassende Aufklärung der Bevölkerung.

Als Verantwortliche für den Einsatz danken wir allen freiwilligen, ehren- und hauptamtlichen Helfern, die – ob an vorderster Front, in zweiter Reihe oder im Hintergrund – zur Bewältigung der Lage beigetragen haben für ihre stetige und unermüdliche Einsatzbereitschaft von Herzen. Wir alle waren erleichtert, als wir den Einsatz dank der engagierten und couragierten Mithilfe aller Akteure zu einem guten Ende bringen konnten – und das glücklicherweise ohne Verletzte.

Das war eine großartige Gemeinschaftsleistung unserer Region mit hervorragender Unterstützung über die Kreisgrenzen hinaus.

Vielen Dank für Ihr vorbildliches Engagement und herzliche Grüße

Lukas Klein
Brand- und Katastrophenschutzinspekteur
Stellvertretend für alle taktischen Führungskräfte
Matthias König
Bürgermeister Verbandsgemeinde Birkenfeld