Unsere Eltern brachten uns mit dem Auto zum Ponyhof in Gollenberg. Als alle da waren, hat uns Claudia begrüßt. Claudia hat uns die Regeln im Stall erklärt, wo die Pferde stehen. Nicht laut sein und nicht rennen, weil die Pferde sich erschrecken können. Pferde sind Fluchttiere und wurden früher von Höhlenlöwen, Säbelzahntigern und Hyänen gejagt.
Danach sind wir in den Stall gegangen. Da standen die Pferde, Schwalben flogen herum und Heuballen standen im Gang. Im Innenhof haben wir die Pferdeäpfel und den Misthaufen gesehen. In der Stallkammer haben wir besprochen, wie ein Pferd aussieht und was es isst. Sie essen Äpfel, Karotten, Pferdemüsli und Heu. In die Box kommt Stroh zum Schlafen. Claudi erklärte uns im Pferdestall das Stockmaß an der Wand, um zu erkennen was ein Pony und was ein Pferd ist.
Den Putzkoffer haben wir uns angeschaut und durften was herausnehmen, den Striegel, die Wurzelbürste, Hufkratzer und Schweifbürste. Claudia führte das Pony Flicka zum Pferdeparkplatz und alle durften putzen. Eine Armlänge Abstand zum Pferd musste man einhalten. Um zu Reiten nahm die Claudia einen Sattel heraus und jeder von den Pferdekindern durfte einmal reiten. Auf Moritz, dem elektrischen Pony durften die wartenden Kinder reiten, im Galopp, Trab und Schritt. Die schnelle Gangart war am lustigsten.
Claudia hat sich von uns verabschiedet und jeder wurde von seinen Eltern abgeholt. Wir bedankten uns für den schönen Vormittag.
Dieser Text wurde von Janosch Schuldes und Amy Konrad verfasst.
Wir Erzieher möchten uns hiermit auch nochmal sehr bei Claudia für ihre Zeit, Geduld und Empathie an diesem Vormittag bedanken. Unseren Vorschulkindern wurde das Leben der Pferde und dem Besitzer nahegebracht. Ausdrücke wie, du hast aber jeden Tag viel Arbeit und die Frage, „Wieso verkaufst du die Pferde nicht?“, wurden von Claudia mit einem Lächeln beantwortet, das sind doch meine Freunde und ich liebe meine Pferde. Alle Kinder sind sehr glücklich nach Hause, manche äußerten den großen Wunsch auch regelmäßig reiten zu gehen und manche mit der Erkenntnis, was für ein starkes Tier das Pferd ist.