Lust auf Grillfleisch, Schwenkbraten, Käse, Marmelade, Getränke oder Süßwaren? Ab zur EMMA!
Mit der feierlichen Einweihung der Nahversorgungsstation „Emma“ hat die Ortsgemeinde Schwollen heute ein weiteres Zeichen für lebendige Daseinsvorsorge und innovative Lösungen im ländlichen Raum gesetzt. Rund 50 Gäste, darunter Bürgerinnen und Bürger, Vertreter aus Kommunalpolitik sowie Landrat Miroslaw Kowalski folgten der Einladung von Ortsbürgermeister Heiko Herber und dem Ortsgemeinderat zur Eröffnung der dritten „Emma“-Station in der Verbandsgemeinde Birkenfeld.
„Emma ist weit mehr als ein Automat - sie ist ein Stück gelebte Gemeinschaft und ein wichtiger Baustein für die Zukunftsfähigkeit unserer Ortsgemeinde“, betonte Herber in seiner Ansprache. Das Projekt, das in enger Zusammenarbeit mit den Ortsgemeinden Gimbweiler und Niederhambach realisiert wurde, ist eines von 15 bundesweiten Modellvorhaben im Förderprogramm „LandVersorgt“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Mit einer Förderung von 90 Prozent der Kosten unterstreicht das Programm die Bedeutung innovativer Nahversorgungskonzepte für den Erhalt der Lebensqualität in ländlichen Gebieten. Heike Herber bedanke sich bei den Mitarbeitenden der Verbandsgemeinde, insbesondere aus den Abteilungen Wirtschaftsförderung & Klimaschutz sowie Bauliche Infrastruktur, die das Projekt organisierten.
Die Station in Schwollen, direkt an der Gemeindehalle errichtet, bietet regionale Produkte und Grundnahrungsmittel an. Betrieben wird „Emma“ vom regionalen Kaufhaus Pees, das nicht nur für die Bestückung der Automaten verantwortlich ist, sondern auch maßgeblich an der Konzeption mitgewirkt hat. „Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist bereits jetzt sehr hoch. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzen das Angebot regelmäßig“, so Herber. Besonders im Sommer wird „Emma“ auch das benachbarte Erlebnisfeld Schwollbachtal mit seiner neuen Grillstelle ergänzen und so einen weiteren Anziehungspunkt für Einheimische und Gäste schaffen.
Die ersten beiden „Emma“-Stationen wurden im Juni 2025 von den Ortsgemeinden Gimbweiler und Niederhambach feierlich eröffnet. Beide Standorte überzeugen mit einer Verkaufsfläche von rund 25 Quadratmetern, modernen Automaten und einem Sortiment, das von regionalen Erzeugnissen bis zu Grundnahrungsmitteln reicht. Alle drei Stationen sind täglich von 06:15 bis 21:45 Uhr geöffnet.
Matthias König, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Birkenfeld, hob bei der Eröffnung die Bedeutung der Zusammenarbeit hervor: „Ein großer Dank geht an die Ortsbürgermeister und Gemeinderäte, die den Eigenanteil übernommen und sich immer engagiert eingebracht haben.“ Die Förderung durch das Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BULE) machte die Umsetzung von gleich drei Stationen in der Verbandsgemeinde erst möglich.
Verbandsgemeindebürgermeister Matthias König unterstrich die Symbolkraft des Projekts: „Emma steht für das, was wir gemeinsam erreichen können - wenn wir mutig sind, neue Wege zu gehen. Mit Engagement, Ausdauer und regionaler Zusammenarbeit bringen wir Innovation aufs Land - und Lebensqualität gleich mit.“
Nach dem offiziellen Teil lud die Ortsgemeinde Schwollen zum gemütlichen Ausklang mit Imbiss und Getränken ein. Die Gäste nutzten die Gelegenheit, „Emma“ persönlich zu testen und sich über das Angebot zu informieren. „Die Einweihung von Emma ist ein besonderer Moment für uns alle. Sie zeigt, dass auch kleine Ortsgemeinden große Ideen umsetzen und damit die Lebensqualität vor Ort nachhaltig verbessern können“, resümierte Herber.