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Rund um Hermeskeil
Ausgabe 1/2021
2 - Hermeskeiler Stadtnotizen
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Spende an Jugendfeuerwehr Hermeskeil und THW Jugend

Frank Kolz (2.v.li.) und Uwe Düpre (3.v.li.) von der Firma Düpre bei der Überreichung der Spendenschecks an Florian Kann (1.v.li) und Helmut Olinger

Finanzielle Unterstützung soll Teamgeist fördern

Zum Ende des Jahres können sich die Mitglieder des Jugend-THW und der Jugendfeuerwehr, erneut über die Unterstützung der ortsansässigen Firma Max Düpre GmbH freuen. Zwei Schecks über jeweils 1.000 Euro brachte Firmenchef Uwe Düpre mit.

„Für uns als ortsansässiges Unternehmen ist es wichtig, dass wir eine gut aufgestellte Feuerwehr haben“, so begründete Firmenchef Uwe Düpre das langjährige Engagement seiner Firma. Und auch auf die Helfer des THW könne man sich verlassen. „Das Corona Jahr 2020 hat uns alle vor neue Herausforderungen gestellt. Mit der Spende wollen wir die Jugendarbeit der Feuerwehr und des THW stärken und unterstützen.“

Wehrführer Florian Kann und Ortsbeauftragter Helmut Olinger sind froh, Unterstützer wie die Firma Max Düpre zu haben. „Die Feuerwehr und das THW bieten Kindern und Jugendlichen ein kostenloses Freizeitangebot.“, erklärt Wehrführer Kann. Die Spenden helfen, dieses Angebot sehr attraktiv zu gestalten und so den Nachwuchs für ein brandheißes bzw. technisch interessantes Hobby zu begeistern, so der Wehrführer weiter. Neben Spiel, Sport und Spaß gehe es darum, den Teamgeist zu stärken. „Unsere Aufgaben im Einsatz kann man nur gemeinsam lösen und das lernen die Jugendlichen sehr früh in den Gruppenstunden“, ist Kann überzeugt.

Helmut Olinger und Florian Kann sind sich einig, dass es nur den großen Anstrengungen und der hohen Motivation der Jugendbetreuer*innen zu verdanken ist, dass die Mitgliederzahlen in den Einsatzabteilungen auf einem stabilen Niveau gehalten werden können. Die für die Hilfsorganisationen wichtige Jugendarbeit stemmen diese ehrenamtlichen Helfer in ihrer Freizeit zusätzlich zum Einsatz- und Übungsdienst. Durch die Spende können die Jugendbetreuer*innen auch im kommenden Jahr unvergessliche Erlebnisse und kleine Abenteuer für den Helfernachwuchs planen und realisieren.

Das sei 2021 noch wichtiger als die Jahre zuvor. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten die Gruppenstunden für die Kinder und Jugendlichen sowohl bei der Feuerwehr als auch beim THW sehr früh vollständig eingestellt werden. Für beide Hilfsorganisationen war und ist es die oberste Priorität die Einsatzbereitschaft zum Schutz der Bevölkerung vollumfänglich aufrecht zu erhalten. Und obwohl die Betreuer*innen kreative Online-Angebote geschaffen haben, fehlt den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr und der THW-Jugend der Kontakt untereinander. „Teamgeist und das für unsere Aufgaben notwenige Vertrauen ineinander kann man nur sehr begrenzt online aufbauen.“, schildert Kann die Problematik. Auch wenn noch einige Zeit bis zum „Re-Start“ vergehen könnte, stehen die Jugendbetreuer*innen in den Startlöchern. Dazu bedarf es sehr viel Herzblut, kreativen Ideen aber auch finanziellen Rückenwind durch Spendern und Sponsoren.