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Rund um Hermeskeil
Ausgabe 1/2021
3 - Aus den Hochwaldgemeinden
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Alle Jahre wieder…

…kommt nicht nur das Christuskind

Und jede Woche bringt auch Ihnen Ihr Zeitungsausträger „Rund um Hermeskeil“ nach Hause in Ihren Briefkasten oder Ihre Zeitungsrolle. Ein Job, der bei schönem Wetter sogar Spaß machen kann, aber … Es gibt ja auch noch andere Wetterlagen wie zum Beispiel jetzt mit Schnee und Frost. Und da machen unsere Austräger hin und wieder Erfahrungen, die nicht unbedingt sein müssten. Daher hier einmal ein Appell eines Austrägers an alle unsere Leser.

Ich bin einer von vielen, von vielen, die Woche für Woche RuH zu Ihnen bringen. Und ja, alle Jahre wieder kommt es dann schon mal zu kleinen oder größeren Problemen bei der Zustellung. Ein Zusteller wird krank oder macht Urlaub und die Vertretung klappt nicht wie gewünscht. Ein Fahrer fällt aus und die Zeitungsboten werden verspätet oder gar nicht beliefert. Dadurch fehlt Ihnen der gewohnte Lesestoff und die Beschwerden kommen. Dem einen oder anderen fehlt das Verständnis, andere haben eine Engelsgeduld.

Aber liebe Leserinnen und Leser, bitte denken Sie in diesen Fällen einmal kurz nach, wie die Zeitung zu Ihnen in den Briefkasten kommt. Da werden zunächst Artikel geschrieben und redigiert und an den Verlag geschickt. Dann wird eine Maschine in Gang gesetzt, die die Zeitungen druckt. Des Weiteren sitzen fleißige Mitarbeiter im Vertrieb, die dafür sorgen, dass fast immer alles reibungslos läuft und die Zeitungen dort ankommen, wo sie hinsollen. Mehrere Speditionen fahren dann die vielen Boten an und legen die Zeitungspakete an der gewünschten Stelle ab. Und ganz am Ende rennen dann die Zusteller bei Wind und Wetter los und verteilen diese.

Und hier komme ich zu meinem eigentlichen Anliegen. Wir Zusteller laufen Woche für Woche los und sorgen dafür, dass Sie RuH pünktlich und sauber erhalten. Bei Wind und Wetter, bei Hitze, bei Regen. Und alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christuskind. Alle Jahre wieder kommen auch Kälte, Schnee und Eis. Und alle Jahre wieder müssen wir Zusteller uns regelrecht durchkämpfen, um an alle Briefkästen zu kommen. Die meisten Eingänge sind – dafür sei Ihnen gedankt – vorbildlich geräumt und auch ausreichend ausgeleuchtet. Aber leider sind immer auch Eingänge in meinem Bezirk und denen meiner Kollegen eben nicht geräumt. Die Gefahr zu fallen und sich was zu brechen ist nicht gering. Dafür reicht schon ein einziger nicht geräumter Bereich. Und bitte bedenken Sie auch, dass sich in schweren Fällen die BG einschaltet und sich gegebenenfalls beim Kunden, der den Eingang nicht geräumt hat, finanziell schadlos hält.

Also meine Bitte: Wenn Sie, liebe Leserin, lieber Leser, RuH ausgelesen haben schauen Sie doch mal Ihren Zugang zum Briefkasten kritisch an. Ist alles so geräumt, dass auch ein nicht Ortskundiger im Dunkeln gefahrlos an den Briefkasten kommt? Ja? Dann danke ich Ihnen! Nein? Dann greifen Sie doch bitte zu Schneeschaufel und Auftausalz und helfen Sie ihrem Zusteller, dass er seine Arbeit leichter und gefahrlos machen kann. Das macht doch uns allen das Leben leichter. Ich danke Ihnen für die paar Minuten Aufmerksamkeit und vor allem für Ihr Verständnis.

Ein Zusteller, der seine Arbeit sehr gerne macht