Jährliche Präsentation des Forschungsprojektes zur Geschichte der Gestapo Trier am Montag, 9. März 2026 in der Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert, Teilnahme kostenlos
Am Montag, 9. März 2026 um 10.30 Uhr laden die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz und die Forschungs- und Dokumentationsstelle SEAL der Universität Trier zur jährlichen Präsentation des Forschungsprojektes zur Geschichte der Gestapo Trier in die Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert ein.
Von 10.30 Uhr bis 16.45 Uhr geht es unter dem Oberthema "Biografische Zugänge zur NS-Zeit in Rheinland-Pfalz" um Beiträge von Nils Rath über Theodor Eicke, der vor 1933 in die Pirmasenser Bombenaffäre verwickelt war, von Ulli Backes über Wilhelm Mäurer, ehemals Leiter der Staatspolizeistelle Trier, und von Alisa Alić über Eugen Wipf, berüchtigter Funktionshäftling im SS-Sonderlager/KZ Hinzert. Funktionshäftlinge wurden von der SS eingesetzt um die anderen Häftlinge zu überwachen und oft auch zu schikanieren.
Nach einer Mittagspause gibt es dann die Möglichkeit, die in den Vorträgen angesprochenen Schwerpunkte an Thementischen mit den Referenten zu vertiefen und in den Austausch zu treten.
Eine Anmeldung ist möglich unter info@gedenkstaette-hinzert-rlp.de oder 06586/992493. Die Teilnahme ist kostenlos.