Zur ersten Sitzung im Jahr 2026 hatte Ortsbürgermeister Dirk Nabakowski den Gemeinderat von Naurath am vergangenen Montag in den Sitzungssaal des Gemeindehauses eingeladen. Neben 4 Ratsmitgliedern konnte er zwei Damen von der Verbandsgemeindeverwaltung (VGV) als Schriftführerinnen und 2 Zuhörer begrüßen. Die Sitzung beinhaltete keine Beratungen und Beschlüsse, es gab nur Informationen.
Unter „Informationen des Ortsbürgermeisters“ teilte er mit, dass der neue Kommunaltraktor bereits im Einsatz sei und den Winterdienst gut gemeistert habe. Der Prüfbericht für den Kinderspielplatz habe Beanstandungen beinhaltet. Der Bebauungsplan für das Teilgebiet „Freiflächen-Photovoltaik“ (Heidflur) ist mit Bescheid vom 22. Januar von der Kreisverwaltung (KV) in Trier nicht genehmigt worden. Als Begründung habe die KV angeführt, dass es Kollisionen mit dem Bebauungsplan Windkraft gäbe. Nabakowski monierte, dass der Ablehnungsbescheid, den die Kreisverwaltung an die Verbandsgemeinde-Verwaltung gesendet habe, von dieser nicht an die Ortsgemeinde weitergeleitet worden sei. Erst im letzten Moment habe man Kenntnis erlangt und die Widerspruchsfrist konnte kurz vor Knapp noch gewahrt werden. Diese Ablehnung sei ein Schlag ins Gesicht, so der Ortsbürgermeister. Im März soll nun bei der KV ein Gespräch stattfinden, an dem Landrat Stefan Metzdorf, die Kreisreferentin für den Umweltschutz, Bürgermeister Stefan Ding, Bauamtsleiterin Stephanie Schömer und er teilnehmen werden. Er hoffe, dass man dabei die KV noch umstimmen könne.
Auch hinter dem Bau einer Windkraftanlage (WKA) auf der Gemarkung Naurath stehe noch ein Fragezeichen, weil man ohne Not und viel zu früh eine Fläche von 16 ha aus dem Flächennutzungsplan Windkraft herausgenommen habe. Die Aussichten für den Bau dieser WKA sind daher nicht besonders gut, so Nabakowski. Was den Bau einer WKA der Gemeinde Breit auf der Gemarkung Naurath anbelangt, gibt es ebenfalls noch keine neuen Erkenntnisse.
Der Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ beinhaltete dann Informationen, die man auch unter TOP 1 hätte unterbringen können. Aus dem Zweckverband KiTa Beuren hat die Gemeinde eine Erstattung von 40.900 Euro erhalten, diese müsse aber an den Kreis weitergeleitet werden.
Die Kreuzung „Büdlicherbrück“ wird nicht so umgebaut, wie man sich das gewünscht hätte. Es werden lediglich zwei Abbiegespuren gebaut und die Höchstgeschwindigkeit wieder von 50 auf 70 kmh erhöht. Von Bescheid kommend in Richtung Thalfang wird es keine Beschleunigungsspur geben.
Im Gemeindewald gibt es große Verbissschäden durch das Wild. Hier will man auf eine Erhöhung der Abschusszahlen bei der Jagdgenossenschaft und dem Jagdpächter drängen. Sollten daher im Waldmanagement bestimmte Erfordernisse nicht erfüllt werden, könnten Zuschüsse von 100.000 Euro verloren gehen. Probleme bereiten freilaufende Hunde in der Ortslage, hier müsse das Ordnungsamt tätig werden. bb