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Rund um Hermeskeil
Ausgabe 14/2018
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Hermeskeiler Jugend bekommt neue Räume

Die Hermeskeiler Jugend zieht im Sommer in neue Räume um. Der Stadtrat fasste in seiner Sitzung am Dienstag vergangener Woche einen einstimmigen Beschluss. Ab Mitte des Jahres werden sich die neuen Jugendräume in der ehemaligen Schreinerei Thomas in der Saarstraße befinden. Die Räume werden vom Vermieter entsprechend saniert, die Innengestaltung will die Jugend selbst übernehmen und es sollen auch neue Möbel angeschafft werden.

Die derzeitigen Jugendräume im Keller der Grundschulturnhalle (Htown) sind in die Jahre gekommen und stark renovierungsbedürftig. Dieser desolate Zustand wurde durch einen Wassereinbruch anlässlich eines starken Gewitters vor ein paar Jahren noch verstärkt. Jugendpfleger Martin Strube zeigte dem Stadtrat anhand einiger Bilder, wie es in den Räumen aussieht. Die Wände sind feucht, der Putz bröckelt, teilweise zeigt sich starker Schimmel, der Boden ist stark beschädigt, die Heizung defekt und undicht, die Küche alt und abgenutzt, alles in allem befinden sich die Räume in einem Zustand, der eine aufwändige Renovierung bedarf. Die Stadt hat im Haushaltsplan 2018 rd. 150.000 Euro dafür eingestellt. Nach den Diskussionen im HFA am 20. Februar hatte sich der Jugendausschuss die Räume angesehen und war zu dem Ergebnis gekommen, nach alternativen Räumen zu suchen. In Frage kamen das ehemalige Kino und eben die Räume der früheren Schreinerei Thomas. Vom Kino kam man schnell ab, weil dort ebenfalls eine hohe Summe in die Sanierung eines fremden Gebäudes gesteckt hätte werden müssen. So entschied sich der Ausschuss für die Räume in der Saarstraße und gab eine entsprechende Empfehlung für die Stadtratsitzung ab. Martin Strube stellte in der Sitzung die neuen Pläne vor. Die Räume seien allerdings kleiner als die in der Schulstraße, wären aber hell, sauber und freundlich und eigneten sich sehr gut für das neue Jugendtreff. Auch könne man relativ schnell dort einziehen, während die Renovierung der jetzigen Räume doch einige Zeit in Anspruch nehmen würde und die Jugend dadurch länger keine Bleibe hätte. Der 1. Beigeordnete, Willi Auler, erläuterte nochmals das Ergebnis der Ausschusssitzung und stellte den Plan und die Kostenaufstellung vor. Die Kreisjugendpflegerin sei vor Ort gewesen, so Auler, hätte die Sache befürwortet und hätte darauf hingewiesen, dass die Stiftung Trier-Saarburg Gelder für die Ausstattung zur Verfügung stellen könne, es müsse lediglich ein Antrag gestellt werden. Diskutiert wurde auch die behindertengerechte Ausstattung der Räume, wie Toilette und Zugangsrampe. Die Toilette werde eingerichtet, die Rampe lehnt der Vermieter aber ab, hier bietet sich als Alternative ein Lift an. Rene Treitz (SPD) schlug vor, da man ja die vorgesehenen 150.000 Euro bei weitem nicht benötige, von diesem Geld neue Möbel anzuschaffen, wenn schon neue Räume, dann auch neue Möbel, so Treitz. Nach eingehender Diskussion wurde von allen Fraktionen Zustimmung signalisiert. Der Stadtbürgermeister wurde beauftragt, mit dem Vermieter einen entsprechenden Mietvertrag auszuhandeln, damit die Sache rechtlich in trockenen Tüchern ist. Es ist eine Mietdauer von 10 Jahren vorgesehen, die Laufzeit kann verlängert werden. Die Beschaffung der Möbel wird in die Wege geleitet. . Im Sommere wird die Jugend, sofern alles zügig über die Bühne geht, die neuen Räume beziehen können. bb