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Rund um Hermeskeil
Ausgabe 14/2026
2 - Hermeskeiler Stadtnotizen
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Stadt gestaltet den Brunnenplatz an der Saarstraße neu

Der Brunnenplatz an der Saarstraße ist nicht besonders ansehnlich, die Neugestaltung ist notwendig

Bei den Gewerbeflächen gibt es noch Reserven

Am Dienstag vergangener Woche trafen sich die Damen und Herren des Stadtrates auf Einladung von Stadtbürgermeister Christoph König im großen Sitzungssaal des Rathauses. Der wohl wichtigste Tagesordnungspunkt war der Planentwurf für die Umgestaltung des Brunnenplatzes an der Saarstraße. Daneben informierte Bauamtsleiterin Stephanie Schömer über die Entwicklung in Sachen Gewerbeflächen. Die Sitzung war kurz und harmonisch, nach nur 45 Minuten war der öffentliche Teil beendet.

Unter dem obligatorischen Tagesordnungspunkt „Informationen" teilte der Stadtbürgermeister mit, dass die Busse wieder den neugestalteten Donatusplatz anfahren, es habe keinerlei Probleme gegeben. Hinsichtlich der Neugestaltung der Fußgängerzone will man sich mit den Anliegern zusammensetzen. Im Anschluss finden Gespräche mit den Architekten statt, dann soll eine Arbeitsgruppe „Fußgängerzone" gebildet werden. Mit der Entwurfsplanung werden dann die Beratungen in den Ausschüssen und im Stadtrat stattfinden, final wird es ein Anliegergespräch geben. Für die KiTa-Gruppe im Bonhoefferhaus, auch Notgruppe genannt, ist die Betriebserlaubnis über den 31. 12. 2026 verlängert worden. Diese Gruppe muss weiter aufrecht erhalten werden, da neben den drei bestehenden KiTas ein zusätzlicher Bedarf von 35 Plätzen besteht, das habe sich aus einem Gespräch des Stadtvorstandes und der Kreisverwaltung mit allen Verantwortlichen der KiTas Adolf-Kolping, Rosa Flesch und Villa Kunterbunt ergeben. RM Schleimer merkte an, dass der Begriff „Notgruppe" sich etwas seltsam anmute, da es sich ja tatsächlich um eine zusätzliche Gruppe handele, von „Not" sei keine Rede.

Stephanie Schömer informierte dann den Rat über noch vorhandene Gewerbeflächen im Industriegebiet „Grafenwald" und an der ehem. Standortschießanlage in der Gusenburger Straße. Im Grafenwald gibt es noch eine Fläche von 45.000 qm, für die in 1 bis 1,5 Jahren Baureife hergestellt werden kann, in Absprache mit der Landesplanung kann die Stadt hier einen Bebauungsplan erstellen. Auch an der ehem. Standortschießanlage sind noch 30 ha/300.000 qm in Reserve vorhanden, hier soll ein Angebotsbebauungsplan in die Wege geleitet werden.

Bei der Umgestaltung des Donatusplatzes ist es zu einem erhöhten Aufwand bei den Architektenleistungen gekommen. Das Nachtragsangebot über rd. 30.000 Euro wurde geprüft und ist angemessen, durch den Rat erfolgte eine Zustimmung.

Brunnenplatz Saarstraße

Der Brunnenplatz an der Saarstraße ist in die Jahre gekommen und soll komplett neugestaltet werden, in seiner Sitzung vom 16. 12. 2025 hat der Stadtrat einen Beschluss dazu im Rahmen der Städtebauförderung gefasst. Zum Zwecke der Stellung eines Förderantrages hat die Bauverwaltung der VGV eine Planskizze erstellt, diese ist in Absprache mit der ADD in Trier förderfähig. Es soll im Grundsatz durch eine teilweise Entsiegelung der vorhandenen Fläche eine neue Platzaufteilung entstehen. Die Skulpturen sollen stärker betont und die Brunnentechnik erneuert werden. Zusätzlich will man Sitzgelegenheiten schaffen und eine Abgrenzung durch Hecken zur Straße hin vornehmen. Die vorab geschätzten Kosten sollen sich auf rd. 177.500 Euro belaufen, die Planungskosten werden 20.000 Euro betragen.

Stadtratsplitter

Im Rahmen der Städtebauförderung wird ein Förderantrag gestellt. Die Jahresunternehmerverträge der VG über die Arbeiten auf den Friedhöfen und die Entleerung der Sinkkästen wurden vom Stadtrat einstimmig gebilligt. bb