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Rund um Hermeskeil
Ausgabe 18/2026
2 - Hermeskeiler Stadtnotizen
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Turbulentes Treiben im Dschungel

 

Stadtkapelle präsentierte Kinderkonzert mit Bewegungstheater

Welches Kind kennt nicht die Geschichte kleinen Mogli, der unter wilden Tieren im Dschungel aufwächst? Inspiriert von einem Werk des britischen Schriftstellers Rudyard Kipling (1865-1936) gelangte der 1967 von Disney veröffentlichte Zeichentrickfilm zu bleibendem Weltruhm. Am vergangenen Sonntagnachmittag begeisterte die Stadtkapelle Hermeskeil gemeinsam mit einem Tanzensemble mit einer Aufführung in der Hochwaldhalle.

Rund eine Stunde lang fieberten Kinder und Erwachsene in der voll besetzten Hochwaldhalle mit dem Menschenkind bei seinen Abenteuern mit dem fürsorglichen Panther Baghira, dem lebenslustigen Bären Balu, der gefährlichen Schlange Kaa und dem bösen Tiger Shir Khan. Natürlich durften auch die Wölfe, die Elefanten, die Geier und die Affen aus der Geschichte nicht fehlen.

Zur gewohnt professionellen Musik der Stadtkapelle unter Leitung von Stefan Barth erzählte ein Tanzensemble von insgesamt 23 Kindern im Alter von 8 bis 15 Jahren mit Tanz und Bewegung die weltbekannte Geschichte, trainiert und geleitet von Matthias Leo Webel und Marina Klässner, die auch für die bunten und fantasievollen Kostüme verantwortlich zeichnete. Mit Textauszügen aus dem Dschungelbuch führte Webel durch das von der Stadtkapelle extra für Kinder konzipierte Konzert. Begeisterter Applaus von den kleinsten Zuschauerinnen und Zuschauern über die Eltern bis hin zu zahlreich anwesenden Großeltern war der Lohn für Musiker und Tänzerinnen.

Doch das sollte noch nicht alles gewesen sein. Geschickt auf das junge Publikum eingehend stellte Matthias Leo Webel anschließend Quizfragen: Einzelne Register der Stadtkapelle spielten jeweils eine kurze Melodie und die Kinder sollten nicht nur die Instrumente erkennen, sondern auch die passende Stelle im Dschungelbuch erraten - ein Spiel, das sie mit großer Begeisterung mitmachten. „Jetzt habt ihr alle das ‚Stadtkapellen-Abitur‘“, resümierte Webel scherzhaft am Ende.

Im Anschluss schaute man in der Hochwaldhalle in ausnahmslos fröhliche Gesichter. Viele Besucher nahmen noch die Gelegenheit wahr, bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen im Gespräch zu verweilen.