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Rund um Hermeskeil
Ausgabe 19/2026
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Begegnung, Gemeinschaft und gelebtes Miteinander

Eindrücke vom Tag der offenen Tür im MGH

Mit viel Herzblut bei der Sache: das hauptamtliche Team des MGH (v.l.) Sandra Cäsar, Anna Forster, Karina Düpre-Kranz und Ulla Meyer und natürlich „Chef“ Christian Heinz.

Tag der offenen Tür im MGH Johanneshaus stieß auf großes Interesse

Das nach Papst Johannes XXIII. benannte Johanneshaus der Katholischen Pfarrgemeinde St. Martinus Hermeskeil ist seit rund 60 Jahren fester Bestandteil des Stadtbilds. In den ersten Jahrzehnten als Volksbildungs- und Veranstaltungsstätte genutzt, hat es sich im Verlauf d

 

 

 

er Zeit zu einem Mehrgenerationenhaus (MGH) entwickelt, das seinesgleichen sucht: Es ist das einzige MGH in Trägerschaft einer Kirchengemeinde.

Am vergangenen Sonntag hatte diese zu einem Tag der offenen Tür eingeladen und der Leiter der Einrichtung, Dekan Christian Heinz, konnte eine große Anzahl interessierter Besucher im großen Saal begrüßen. Dort hatten sich auch etliche Kooperationspartner des MGH mit Ständen eingefunden, an denen sie über ihre Tätigkeiten informierten, darunter Pflegestützpunkt, Sozialstation, Ambulantes Hospiz, Stadtbücherei, Jobcenter, Marienhaus Campus, das Gemeindepsychiatrische Betreuungszentrum der Barmherzigen Brüder, Schuldner- und Insolvenzberatung der Diakonischen Werke, Suchtberatung Die Tür e.V. und SAPV Care. Sie alle sind eng mit der Arbeit im MGH verbunden und bieten dort regelmäßig Veranstaltungen oder Beratungen an. Einen Stand hatte auch der TVH, der in erster Linie Werbung für den Radweglauf am kommenden Samstag machte.

Das Team der hauptamtlichen Mitarbeiterinnen des MGH – Sandra Cäsar, Karina Düpre-Kranz, Anna Forster und Ulla Meyer – hießen die Gäste herzlich willkommen. Es sei schön zu sehen, wie viele Menschen zusammengekommen seien. „Genau das ist es, was unser Haus ausmacht: Begegnung, Gemeinschaft und gelebtes Miteinander“, sagten sie und gaben einen kleinen Überblick über das Jahr 2025: Über 22.000 Nutzerinnen und Nutzer hätten den Weg ins MGH gefunden und mit mehr als 1.100 Angeboten sei es ein lebendiger Ort voller Aktivitäten, Gespräche und gemeinsamer Erfahrungen gewesen.

Das MGH sei ein Ort für alle. Vom Baby bis hin zum Trauerkaffee begleite man Menschen in ganz unterschiedlichen Lebensphasen. Es sei ein Treffpunkt für Jung und Alt, für Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, für alle – ohne Barrieren und mit offenem Herzen. Interkulturell, generationenübergreifend und inklusiv: „Das ist nicht nur unser Anspruch, sondern unser gelebter Alltag“, führten sie aus.

„Ich bin sehr stolz auf dieses Mehrgenerationenhaus und auf alle, die hier mitwirken“, erklärte Stadtbürgermeister Christoph König in seiner Ansprache. Die Menschen, die hier arbeiteten, schenkten Zeit, Engagement und Herz und machten das MGH zu einem Ort, an dem man sich willkommen fühle. Das MGH stärke den Zusammenhalt, bringe Menschen ins Gespräch und sorge dafür, dass Hermeskeil nicht nur ein Ort zum Wohnen, Arbeiten und Kaufen sei, sondern ein Ort zum Leben.

Peter Kretz wünschte als 1. Beigeordneter der Verbandsgemeinde „einen fröhlichen, neugierigen und herzlichen Tag der offenen Tür“. Im MGH funktioniere eine Gemeinschaft so, wie man es sich wünsche: „herzlich, bodenständig und mit einer guten Portion Hochwald-Gelassenheit“. Es sei ein Ort, an dem aus Begegnungen Beziehungen würden. „Hier entstehen Netzwerke, die im Alltag tragen: für Familien, Ältere, Zugezogene, für alle, die ein offenes Ohr oder eine helfende Hand brauchen“, so Kretz. Das MGH sei damit „ein Stück soziale Infrastruktur“, nicht weniger wichtig als Straßen, Schulen oder Vereine.

Für Unterhaltung sorgte die Hermeskeiler Band „Upside Down“, für die Mittagsverpflegung das ehrenamtliche Küchenteam des MGH. Getränke bot die Kolpingsfamilie an und Kaffee und Kuchen gab es vom Elternausschuss der Villa Kunterbunt. Die zahlreichen jungen Besucherinnen und Besucher konnten sich an mehreren Mitmachaktionen beteiligen wie Basteln mit Naturmaterialien (Amelie Sommerfeld in Kooperation mit dem Naturpark Saar-Hunsrück), kreative Malerei (Christel Kaup) sowie und Arbeiten mit dem 3D-Stift und Bürstenroboter bauen (Claudia Meurer). Für sie, aber auch alle anderen Besucher gab es zum Abschluss noch eine begeisternde Zaubershow, bei der auch das Publikum mit einbezogen wurde. (WIL-)