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Rund um Hermeskeil
Ausgabe 2/2019
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Willi Auler will Stadtbürgermeister werden

Neuer Bürgermeisterkandidat Willi Auler und Stadtoberhaupt Mathias Queck gehen Hand in Hand ins politische Jahr 2019.

Der Wahlkampf in Hermeskeil ist eröffnet

Der erste Beigeordnete Willi Auler (CDU) hat am Dienstag, den 02. Januar lokale Pressevertreter in sein Haus in Hermeskeil eingeladen, um über die bevorstehende Kommunalwahl zu sprechen. Ebenfalls anwesend: Stadtbürgermeister Mathias Queck, Hartmut Heck als Chef des CDU-Gemeindeverbands in der Verbandsgemeinde (VG) Hermeskeil und Ratsmitglied Ottmar Muno (Piratenpartei).

Einen rasanten Jahresstart legt die CDU - Fraktion der Stadt Hermeskeil in Sachen Kommunalwahl 2019 hin. So gab der amtierende Bürgermeister von Hermeskeil, Dr. Mathias Queck, direkt zu Beginn der Runde bekannt, dass er nicht mehr für das Amt des Bürgermeisters kandidieren wird.

Queck betonte, dass das Amt als Stadtoberhaupt eben kein Beruf sei, sondern ein Ehrenamt. Er habe dies gerne fünf Jahre neben seinem eigentlichen Beruf getätigt, aber er wolle sich nun wieder voll und ganz seinem Notariat widmen. Ebenso soll die Familie, die fünf Jahre lang „gewisse Entbehrungen“ habe hinnehmen müssen, wieder mehr im Vordergrund stehen.

Willi Auler, der als 1. Beigeordneter der Stadt Hermeskeil schon einen eigenen Geschäftsbereich verwaltet und damit bereits in die Amtsgeschäfte eingearbeitet ist, will sich zur Wahl als Stadtbürgermeister aufstellen lassen. „Ich kann gut mit den Menschen und ich hatte immer gute Kontakte. Somit bin ich überzeugt, dass ich diese Aufgabe leisten kann,“ gibt Auler als erste Begründung an. Er setze gern die erfolgreiche Arbeit von Queck fort. Und er freue sich bereits auf den Wahlkampf, „der hoffentlich fair sein wird“. Willi Auler sei ein „hervorragender Kandidat“ für seine Nachfolge, sagt Queck. Er habe als Beigeordneter – ebenso wie sein zweiter Stellvertreter Volker König (SPD) – sehr gute Arbeit geleistet.

Unterstützung findet er in einem der dienstältesten Ratsmitglieder der Stadt, Ottmar Muno. Mit Austritt aus der Piraten-Partei und dem Antrag auf einen Wechsel in die CDU-Fraktion Hermeskeil zeigt Muno sein vollstes Vertrauen in diese Kandidatur.

Der als Gemeindeverbandsvorsitzender der CDU anwesende Hartmut Heck zeigt sich ebenfalls hocherfreut über die Entscheidung von Willi Auler, sich zur Wahl zu stellen. Die Kandidatur – sofern sie die noch fehlende offizielle Zustimmung der Mitglieder der CDU erhält - ist eine „wichtige Weichenstellung“ für die Stadt und die Verbandsgemeinde. Insbesondere um die CDU auch in den anderen Gemeinden der VG „noch mal so stark zu machen, wie sie war“, simuliert Heck, „Ich gebe Willi Auler meine volle Unterstützung. Hermeskeil kann so beruhigt in den Wahlkampf gehen.“(Subi)