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Rund um Hermeskeil
Ausgabe 2/2019
2 - Hermeskeiler Stadtnotizen
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10. Volksbank-HSV-Cup 2018

Die zehnte Auflage des Volksbank-HSV-Cups in der generalsanierten Hermeskeiler Hochwaldhalle um Organisator Alexander Rohler gewann am späten Sonntagabend A-Ligist DJK Pluwig-Gusterath. Der Überraschungssieger setzte sich in einem A-Liga Internen Finale gegen die FSG Ehrang/Pfalzel durch.

Nach einem Jahr Pause sahen die vielen Zuschauer in der neu renovierten Hochwaldhalle ein spannendes und ereignisreiches Turnier mit einigen Überraschungen. Denn nicht wie erwartet gewann der Titelverteidiger FSV Trier-Tarforst, Oberligist Eintracht Trier oder die Beziksligisten Leiwen, Schweich und Geisfeld/Rascheid, sondern der Tabellensiebte der Kreisliga A Trier-Saarburg DJK Pluwig-Gusterath. In einem spannenden und beigeisterten Finale setzten die Pluwiger sich gegen Ligakonkurrent FSG Ehrang-Pfalzel mit 2:1 durch.

Die DJK qualifizierte sich bereits samstags durch die Siege gegen Osburg (2:0), FSG Ehrang-Pfalzel III (2:1) und das Unentschieden gegen die SG Wadrill-Sitzerath (0:0) für die Zwischenrunde.

Das Team um Betreuer Dominik Zimmer und dem starken Torhüter Robin Mohm konnte auch diese Runde mit souveränen Ergebnissen überstehen. Die Begegnungen gegen den Hermeskeiler SV II (4:1) und dem FC Züsch (5:0) konnte man für sich entscheiden. Allerdings verlor man gegen stark aufspielende Rascheider mit 0:3. Im Halbfinale gewann der A-Ligist gegen die TuS Mosella Schweich nach Verlängerung im Golden Goal mit 4:3. Das Finale gegen die Ehrang-Pfalzeler wurde eng, intensiv und körperbetont geführt. Robin Weirich und Stefan Gärtner brachten Pluwig zunächst mit 2:0 nach vorn, doch Jonas Streit machte das temporeiche Finale mit dem 1:2 nochmals spannend. Pluwigs Torhüter Robin Mohm zeigte serienweise starke Paraden und hielt den ersten Sieg in einem großen Turnier für die DJK fest.

Bitter wurde es für den Oberligisten Eintracht Trier, der zwar sportlich die überzeugendsten Leistungen ablieferte, jedoch disqualifiziert wurde, weil er drei Spieler eingesetzt hatte, die nicht spielberechtigt waren. Die Verantwortlichen des SVE hatten ihr Team als Seniorenteam gemeldet. Das Reglement sah aber vor, dass dann alle Spieler auch mindestens vom älteren A-Jugend-Jahrgang sein müssen. Doch zwei Spieler waren dabei, die dem jüngeren A-Jugend-Jahrgang angehören und einer sogar, der aktuell in der B-Jugend spielt. Durch den Turnierlauschluss sicherte sich die SG Geislfeld/Rascheid den Gruppensieg vor dem späteren Sieger Pluwig.

Die Ehranger hatten sich in ihrer Gruppe mit sieben Punkten klar durchgesetzt und siegten im Halbfinale gegen die SG Geisfeld mit 2:1. Die Tore im Halbfinale erzielten Simon Dondelinger und Leonard Lamberty bei einem Gegentreffer von Christian Alt. Das Spiel um Platz drei wurde in einem spannenden Neunmeterschießen entschieden. Geisfeld besaß mit dem letzten Neuner von Lukas Jonas die besseren Nerven und siegte gegen Schweich mit 8:7.

Die anschließende Siegerehrung übernahm Regionaldirektor Günter Weber, der als Hauptsponsor des Turniers zusammen mit der Volksbank Trier eG dem neuen Cupsieger die satte Siegprämie von 1.000 Euro überreichte.

Zweiter Finalist Ehrang durfte immerhin 600 Euro verbuchen. Geisfeld nahm noch 400 Euro mit in die Mannschaftskasse, während sich die Schweicher über 250 Euro freuen durften. Den Sonderpreis für den besten Torschützen des Turniers wurde, das insgesamt knapp 700 Zuschauer sahen, an den Schweicher Philipp Seeberger übergeben, der neun Treffer erzielen konnte.

Organisator Alexander Rohler zog ein positives Fazit: „Das Turnier war qualitativ sehr stark, die Stimmung in der Halle war an beiden Tagen sehr gut und verlief wohltuend fair.

Für die Mannschaften der Verbandsgemeinde Hermeskeil verlief das Turnier unterschiedlich. Während sich der Hermeskeiler SV II (1:3 gegen Leiwen, 1:0 gegen Gensingen & 1:1 gegen Ehrang), der FC Züsch (3:2 gegen Riol, 1:1 gegen SG Gielert, 0:6 gegen Trier Tarforst) und die SG Rascheid (1:1 gegen Alemannia Trier, 3:1 gegen Hermeskeiler SV I & 2:1 gegen TuS Mosella Schweich) sich für die Zwischenrunde qualifizierten, war für den Hermeskeiler SV I schon nach den Niederlagen gegen Schweich (0:6) und Rascheid (1:3) das Turnier bereits in der Gruppenphase gelaufen. Da brachte auch der Kantersieg von 7:2 gegen Alemannia Trier nichts mehr.

Der Hermeskeiler SV II (1:4 gegen Pluwig, 1:2 gegen Züsch & 1:6 gegen Geisfeld) verabschiedete sich genauso wie der FC Züsch (1:4 gegen Rascheid, 0:5 gegen Pluwig & 2:1 gegen den HSV II) in der Zwischenrunde. Rascheid konnte sich mit den Siegen gegen Pluwig, Züsch und gegen den HSV II sich für das Halbfinale qualifizieren.