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Rund um Hermeskeil
Ausgabe 2/2019
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Ein fünffacher musikalischer Segen

Chorformation "Ton inTon" unter Leitung von Rafael Klar

Bläserquintett "Nimm5"

Gelungenes Neujahrskonzert mit dem Bläserquintett Nimm5

Den ersten Tag des neuen Jahres beging die Pfarrei St. Franziskus mit dem nun schon traditionellen Neujahrskonzert in der Martinuskirche in Hermeskeil. In diesem Jahr war das Bläserquintett Nimm5 zu Gast und sorgte gemeinsam mit dem Chor „TONinTON“ für die musikalische Unterhaltung.

Eröffnet wurde die musikalische Stunde mit dem festlichen Prelude „Te deum“ von M.-Antoine Charpentier. Mit der bekannten Melodie, gekonnt gespielt von Stefan Butterbach an der Trompete und Rafael Klar an der Orgel, wurden die Besucher musikalisch eingestimmt.

Musik zur Heilung

Im Anschluss begrüßte Dechant Clemens Grünebach zu dem bereits „traditionsgewordenen Konzert“ im Neuen Jahr. Er freute sich, dass sich so viele Menschen auf den Weg gemacht haben, um die musikalischen Darbietungen zu hören. Dabei verwies Grünebach auf eine segensreiche Eigenschaft der Musik, die von immer mehr Menschen erkannt und genutzt wird: Musik kann Heilen. Und so zitierte der den Psychologen und Coach Michael Tomoff, der in einem Vortrag auf fünf heilende Effekte von Musik hinweist: den Gänsehauteffekt, Heilung bei Herzkrankheiten, Musik hebt die Stimmung, sie macht glückliche Gesichter und soll tatsächlich die Sehfähigkeit nach einem Schlaganfall zurückbringen. Damit verbunden wünschte der Hausherr ein „gesegnetes Konzert 2019“ und dankte dem Förderverein für die Organisation.

Nimm5 Bläserquintett

Der Hornist Joachim Henchel übernahm vor seinem musikalischen Einsatz die Rolle des Moderators. Er erklärte den gespannten Zuhörern zwischen den einzelnen Auftritten beispielsweise die Musik des deutschen Komponisten Franz Ignaz Danzi. „Das viersätzig angelegte g-Moll Stück erinnert sie vielleicht in manchen Teilen an die Opern von Mozart“, zeigt er lächelnd auf. Ein perfektes Zusammenspiel des international besetzten Ensembles brachte nicht nur diese klassische Komponente mit leicht gespielten Läufen und Figuren zur Geltung. Insbesondere bei den romantischen Stücken der Pariser Professorin Hedwige Chrétien oder dem „Nussknacker“ von Tschaikowsky überzeugen die Künstler mit angenehmer Ausgeglichenheit in den Stimmen und einer perfekten Übernahme der Stimmverläufe.

Dass Holzbläser ein Glockengeläut musizierend darstellen können, ist der kreativen Komposition von Michael Shomo zu verdanken. Sein zeitgenössisches Werk „Abteikirche“ wurde im August 2017 uraufgeführt. Es stellt das Glockengeläut der Abteikirche in Otterberg dar, ein Phänomen, dass den Komponisten Shomo bei seinem Aufenthalt in Deutschland am meisten beeindruckte.

Abwechslungsreiche Chormusik

Mit einem vielseitigen Programm präsentierte sich der Chor TONinTOn unter der Leitung von Rafael Klar. Vom mittelalterlichen „Ave Maria“ von Giulio Caccini über zeitgenössische Chormusik von John Rutter bis hin zu einem jazzigen Arrangement von Bucklands über den bekannten Song „Joy to the world“ ging die musikalische Reise. Abwechslungsreich gestalteten sich die Chorstücke durch die Instrumentalbegleitung von Ulrike Klar an der Querflöte und den solistischen Jazzeinlagen von Stefan Butterbach an der Trompete. In dem Wiegenlied „Come see the Child“ zeigten Simone Spohn und Ulrike Klar im Gesang ihr Können. Professionell am Klavier begleitet wurden Sänger und Musiker von Damian Bach.

Mit dem Weihnachtslied „Oh du fröhliche“, das gemeinsam mit allen Musikern, Sängern und dem Publikum musiziert wurde, endete die „heilbringende“ musikalische Darbietung. (Subi)