Zur letzten Sitzung im Jahr 2025 hatte Ortsbürgermeister Ulrich Frohn die Damen und Herren des Züscher Gemeinderates am 15. Dezember ins Bürgerhaus eingeladen. Dass das öffentliche Interesse an der Kommunalpolitik auch in Züsch nicht sonderlich groß ist, zeigt sich daran, dass lediglich 2 Zuhörerinnen gekommen waren. Es stand viel Routine auf der Tagesordnung, die aber einer Beratung und Beschlussfassung bedurfte, um das Jahr 2025 abzuschließen.
Zu Beginn der Sitzung teilte Ortsbürgermeister Ulrich Frohn mit, dass er zwei Eilentscheidungen treffen musste. Zum einen bedarf der Gemeindetraktor einer dringenden Reparatur, Kostenpunkt rd. 1.600 Euro, des Weiteren werden aus dem Dorfbudget für ebenfalls 1.600 Euro Ruhebänke in der Ortslage aufgestellt. Bei den obligatorischen Informationen ließ er die Aktivitäten im Rahmen der 800-Jahr-Feier der Ortsgemeinde noch einmal Revue passieren. Im geplanten Neubaugebiet muss die Straßenführung noch geklärt werden, im das Förderprogramm Kulturelle Kleinprojekte sollen die Ortsvereine involviert werden, der Defekt einer Straßenlampe kann online gemeldet werden, ein Baumkataster wurde erstellt und an der Bündelausschreibung Strom nehme man teil, so Frohn weiter. Die Hauptsatzung der Gemeinde wird dahingehend geändert, dass der Ortsbürgermeister zukünftig über Ausgaben bis zu 2.500 Euro netto im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel allein entscheiden kann. Der Beschluss dazu erfolgte einstimmig.
Die Nutzungsverordnung für das Bürgerhaus soll in einigen Punkten geändert werden, mit dem Mindestverzehr an Getränken gibt es Probleme. Hier wurden die entsprechenden Passagen einstimmig geändert, die geänderte Version wird in Kürze in den Hochwald-Nachrichten von RuH unter Ortsgemeinde Züsch veröffentlicht. Der Wartungsvertrag für die Freiflächen-PV-Anlage der Gemeinde wurde an die Firma Schönenergie für einen Jahresbetrag von 5.500 Euro vergeben. Der Gemeinderat stimmte der außerplanmäßigen Ausgabe in Höhe von 36.360 Euro für die Gemeindebeteiligung an den Kosten der Kindertagesstätten im Landkreis Trier-Saarburg für das Jahr 2025 an den Landkreis Trier-Saarburg zu. Die Sache sei noch nicht endgültig geklärt, da noch Einsprüche von Gemeinden anhängig seien, so Ulrich Frohn. Zum Abschluss wünschte Ulrich Frohn allen Anwesenden schöne Weihnachtsfeiertage und einen guten Start ins Neue Jahr 2026. bb