Titel Logo
Rund um Hermeskeil
Ausgabe 20/2026
Titelseite
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe
-

Erweiterung der KiTa Reinsfeld startet im Sommer

Im Sommer beginnen die Erweiterungsbaumaßnahmen an der KiTa Reinsfeld.

Forstwirtschaftsplan für die nächsten 10 Jahre beschlossen

Auf der Tagesordnung der Gemeinderatsitzung, zu der Ortsbürgermeister Guido Friske den Reinsfelder Rat am Dienstag vergangener Woche ins Bürgerhaus eingeladen hatte, standen mehrere Tagesordnungspunkte von großer Tragweite. Neben den Damen und Herren des Gemeinderates konnte er einige Zuschauer und von der Forstverwaltung Forstdirektor Thomas Vanck und Revierförster Martin Ritter begrüßen. Auch wenn bei einigen Beratungspunkten lebhaft diskutiert wurde, ging die Sitzung zügig über die Bühne. Die Tagesordnung wurde um einen Punkt erweitert, ein Punkt wurde in den nichtöffentlichen Teil verschoben.

Vor Beginn der Beratungen verpflichtet Guido Friske Thomas Kösch als neues Ratsmitglied, er rückt für Jürgen Schirra nach, der sein Mandat niedergelegt hat. Bei den Informationen teilte der Ortschef mit, dass die ADD die Förderung für den Ausbau eines Wirtschaftsweges abgelehnt hat. Hier erhöht sich der Anteil der Gemeinde, einen zweiten Weg will man auf eigene Kosten ausbauen. Die Bauarbeiten an der Grundschule werden in 2027 beginnen; hier müssen Ausweichräume gesucht werden, u. U. will man Container aufstellen. In der Gemeinde hat es Vandalismus und illegale Müllentsorgung gegeben, die Verursacher sind ermittelt und angezeigt worden.

Forstwirtschaftsplan 2026 – 2036, Zuschussantrag

Klaus Remmy vom Büro FoNat aus Pluwig stellte den Plan für das Einrichtungswerk vor. Dieses Werk wird alle 10 Jahre erstellt und beinhaltet folgende Daten und Hinweise: Fläche, Bewuchs, Nutzung der Baumarten, Altersstruktur des Bewuchses, Waldstruktur, Hiebsätze für die kommenden Jahre, einen Verjüngungsplan über 168 ha, die Waldsituation im Allgemeinen, Schäl- und Wildschäden und Vorschläge für die Bejagung. Des Weiteren befasst sich der Plan mit der Umweltvorsorgeplanung und den Klimaschäden. Der Reinsfelder Forst umfasst eine Gesamtbetriebsfläche von rd. 970 ha, die Hiebsätze für die kommenden Jahre werden in dem neuen Plan entsprechend angepasst. Ziel des Plans ist ein klimastabiler Mischwald. Der Rat stimmte dem Plan zu.

Von der Forstverwaltung ist an die Gemeinde ein Antrag gestellt worden, den mit den Forstarbeiten beauftragten Firmen wegen der stark gestiegenen Kosten für Diesel einen Zuschlag von 5 % der Auftragssummen über einen Zeitraum von 3 Monaten zu zahlen, lt. FD Vanck würde der Betrag sich auf ca. 2.000 Euro belaufen. Nach einer lebhaften Diskussion wurde dem Antrag stattgegeben.

Freiflächen-PV „Im neuen Flur zum Höfchen“

Die Gemeinde plant den Bau einer Freiflächen-Photovoltaikanlage im Dreieck B 407/L151 in Nachbarschaft zum Radweg und dem Hermeskeiler Stadtteil Höfchen. Zwei Damen vom Planungsbüro BGH-Plan aus Trier stellten den Bebauungsplan in den Details vor, die Planung soll in 2026 abgeschlossen werden. Zurzeit befindet man sich in der Phase des Vorentwurfs, die Träger öffentlicher Belange werden gefragt, dann wird der endgültige Entwurf erstellt und der Plan auf den Weg gebracht. Nach Klärung einiger Fragen aus dem Rat stimmte man dem Bauvorhaben zu.

Erweiterung KiTa Reinsfeld

Schon seit längerem ist die Erweiterung der KiTa in der Planung. Der Startschuss zur Erweiterung des Kindergartens fällt in diesem Jahr. Zur Vorbereitung der eigentlichen Baumaßnahme sollen im Sommer erste Arbeiten durchgeführt werden, um den Bauablauf zu optimieren und notwendige Maßnahmen während der Schließzeit des Kindergartens umzusetzen. Da die Vergabestelle in Ruwer heillos überlastet ist, soll die Vergabe direkt durch den Ortsbürgermeister in Absprache mit den Beigeordneten im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel an den wirtschaftlichsten Bieter erfolgen; die Vergabe erfolgt nach Ausschreibung und Eingang der Angebote. Die vorbereitenden Arbeiten umfassen Rohbau- und Abbrucharbeiten, Außenarbeiten, Stahlbauarbeiten, Einbau von zwei Lichtbändern und den Abbruch von KMF- (Künstliche Mineralfaser-) Decken.

Die Gemeinde will einen neuen Gemeindetraktor anschaffen. Die Ausschreibung ist erfolgt, die eingegangenen Angebote sind geprüft worden. Die Vergabe zur Lieferung des Kleinschleppers Marke Kioti erfolgt an die Firma Piesporter Landmaschinen zu einem Preis von 52.000 Euro.

Damit die Jagdpachtentschädigung im Zusammenhang mit dem Bau von WKA an die Jagdgenossenschaft weitergeleitet werden kann, muss der Gemeinderat einen entsprechenden Beschluss fassen, für 2025 geht es um 5.000 Euro, der Jahresbetrag beträgt 20.000 Euro. bb