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Rund um Hermeskeil
Ausgabe 20/2026
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Trotz Minus im Ergebnis- und Finanzhaushalt kein Kredit nötig

Ortsgemeinderat Hinzert-Pölert beschließt Haushalt 2026 ohne Steuererhöhung

Die Sitzung des Ortsgemeinderats Hinzert-Pölert, zu der Ortsbürgermeister Maximilian Eckardt am Montag vergangener Woche eingeladen hatte, drehte sich vorrangig um den Haushaltsplan 2026. Aufgrund des positiven Kassenbestandes kann sowohl eine Erhöhung der Hebesätze als auch eine Kreditaufnahme noch vermieden werden.

Die Haushaltssatzung verzeichnet in diesem Jahr beim Ergebnishaushalt einen Fehlbetrag von 220.221 €, beim Finanzhaushalt sind es 75.687 €. Trotzdem steht die Gemeinde, so Kai Rosar von der Verbandsgemeindeverwaltung, dank des positiven Kassenbestandes noch gut da. Die Steuersätze können unverändert bleiben und auch eine Kreditaufnahme kann vermieden werden. Größere Investitionen sind in diesem Jahr nicht vorgesehen.

Knapp 51.000 € will der Doppelort für verschiedene Projekte ausgeben. Den größten Posten nimmt dabei mit 15.000 € die Küche im Bürgerhaus Pölert ein. Weitere 15.000 € sind für den Erwerb von Baugrund, Waldgrundstücken und Ausgleichsflächen vorgesehen. Aber auch für die Neuerstellung der Homepage (3.500 €), die Einrichtung der Bürgerhäuser (je 2.000 €), die Erneuerung der Zaunanlage am Spielplatz (2.500 €) und den Bauhof (2.000 €) wird Geld in die Hand genommen. 4.000 € sind auch für den Erwerb einer Geschwindigkeitsmessanlage vorgesehen. Vor Installation derselben seien aber noch Gespräche mit Reinsfeld zu führen, da sie evtl. auf deren Gemarkung aufgestellt werden muss

Man habe zwar im vergangenen Jahr viel in die Infrastruktur investiert und sei da auf einem guten Stand. Aber bis Ende des Jahres würden die Windkraftanlagen wegen Ablaufs der Betriebsdauer rückgebaut. Ob ein „Repowering“ bei einem der Räder möglich und/oder geplant ist, sei noch völlig offen. Insofern sollte sich die Gemeinde nach Einnahmequellen umsehen, damit man nicht die Schuldenspirale in Gang setze. Die Signale aus den Koalitionsverhandlungen nach der Wahl hinsichtlich der besseren finanziellen Ausstattung der Gemeinden zur Erfüllung ihrer Pflichtaufgaben seien zwar positiv, so Verbandsbürgermeister Stefan Ding, was jedoch letztendlich für die VG Hermeskeil und die Ortsgemeinden herauskomme, könne noch nicht beziffert werden.

Im Rahmen einer Spielplatzaktion wurden die Spielplätze in beiden Ortsteilen auf Vordermann gebracht, Spielgeräte gereinigt, teilweise erneuert und neue Geräte gesetzt. Ortsbürgermeister Maximilian Eckardt dankte allen freiwilligen Helfern und Spendern, die das Unternehmen tatkräftig unterstützt und so für eine zügige Umsetzung gesorgt hätten. Die Entscheidung über die Erneuerung eines maroden Zaunes an einem der Plätze, der auf 29 Metern die Absicherung zur Straße sicherstellen soll, wurde auf die nächste Sitzung verschoben. (BäR)