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Rund um Hermeskeil
Ausgabe 20/2026
2 - Hermeskeiler Stadtnotizen
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Schon gewusst?

„Hermeskeil“ ist in der Geologie ein Begriff.

Rein zufällig bin ich bei der Suche nach einer ganz bestimmten Sache im Internet auf die Begriffe „Hermeskeil-Formation“ bzw. „Hermeskeil-Schichten“ gestoßen. Weil ich davon noch nichts gehört hatte, wollte ich natürlich wissen, was es damit auf sich hat. Man findet bei google (als „Übersicht mit KI“ bezeichnet) folgende Informationen:

In der Geologie ist es üblich, Gesteinseinheiten nach ihrem Erstbeschreibungsort oder einem Gebiet mit besonders typischen Vorkommen (der sogenannten Typlokalität) zu benennen. Da eine bestimmte Art von Gesteinsschichten im Raum Hermeskeil charakteristisch zu Tage tritt, wurde diese Formation nach der Stadt benannt.

Die „Hermeskeil-Schichten“ sind eine geologische Formation des Unterdevons[1] im Hunsrück und im Taunus. Sie bestehen überwiegend aus Sandsteinen, Quarziten und Tonschiefern, die vor etwa 400 Mio. Jahren in einem tropischen Flachmeer als Sedimente abgelagert wurden. Typisch ist eine Wechsellagerung mit den sogenannten Bunten Schiefern.

Die Schichten finden sich im Hunsrück (südöstlich von Hermeskeil und Gusenburg) sowie im Taunuskamm-Gebiet. Die Sandsteine und quarzitischen Sandsteine treten oft mit rötlicher bis violetter Färbung auf. Im Rheintal erreichen die Hermeskeil-Schichten Mächtigkeiten zwischen 30 und 90 Metern. Im Hunsrück bilden sie oft den Übergang zwischen den älteren Bunten Schiefern und den jüngeren quarzitischen Einheiten. (WIL-)


[1] Erdzeitalter vor ca. 420 bis ca. 360 Millionen Jahren