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Rund um Hermeskeil
Ausgabe 26/2020
3 - Aus den Hochwaldgemeinden
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Flugzeugabsturz bei Reinsfeld

Pilot kommt bei Unglück ums Leben

Eine zweimotorige Propellermaschine ist am Mittwoch der vorigen Woche mittags gegen 13.19 Uhr in der Nähe des Sportplatzes bei Reinsfeld abgestürzt.

Ein Zeuge meldete das Unglück über Notruf. Mehrere Zeugen konnten den Absturz beobachten und nahmen kurz zuvor einen lauten Knall wahr. Der Pilot (49) aus dem Kreis Recklinghausen, der sich alleine in der Maschine befand, war in Nordrhein-Westfalen gestartet und auf dem Weg nach Frankreich. Rettungskräfte und Polizei waren rasch vor Ort im Einsatz. Ein Spezialteam aus Braunschweig, Kräfte der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen suchte noch am Mittwochabend die Unfallstelle auf, um mit der Ermitllung der genaue Ursache für den Absturz zu beginnen. Wie die Polizei mitteilte, gab es keine Hinweise auf eine Straftat.

In den nächsten Tagen wurden die Ermittlungen am Unfallort forgesetzt. Bislang swird davon ausgegangen, dass die Maschine in der Luft in mehrere Teile zerbrochen ist. Dies erklärt einerseits den lauten Knall vor dem Absturz sowie das große Trümmerfeld. Ein Wrackteil wurde etwa 650 Meter von der eigentlichen Absturzstelle entfernt entdeckt.

Angehörige der Bereitschaftspolizei Rheinland-Pfalz und Spezialisten der Kriminalpolizei Trier durchkämmten das unwegsame Gelände zum Auffinden weiterer Wrackteile, die anschließend durch THW-Mitarbeiter und die Reinsfelder Feuerwehr im Wald geborgen wurden. Eventuell durch Öl und Treibstoff verunreinigte Erde wurde durch ein Bauunternehmen abgetragen und zu einer Aufbereitungsanlage in Morbach gebracht. Aufgefüllt wurden die betreffenden Flächen mit Erdreich aus dem Reinsfelder Neubaugebiet.