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Rund um Hermeskeil
Ausgabe 26/2026
2 - Hermeskeiler Stadtnotizen
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Ein Spielplatz zieht um

Unser Foto zeigt den derzeitigen Bauzustand mit den bereits aufgebauten Geräten, nicht im Bild das Gestell für die Doppelschaukel.

Von „Am Naumborn“ nach „Kölkerberg“

Bereits 2019 wurde bei einer Begehung in der Stadt festgestellt, dass viele Spielgeräte aus Holz auf den Hermeskeiler Spielplätzen verwittert, verfault und abgenutzt waren. Viele Geräte mussten daher abgebaut werden. Seit 2020 wurden die Spielplätze in einem Modernisierungsprogramm neu ausgestattet. Bisher wurden mehr als 60.000 Euro investiert.

Auch der Spielplatz „Naumborn“ sollte ebenfalls modernisiert werden, neuer Rutschturm, neue Doppelschaukel, Mini-Maxi Kletterspiel, eine Sitzgruppe und zwei Federspiele. Da der Spielplatz am Hang liegt, hätte man für den Aufbau neuer Geräte die Fläche einschließlich Prallschutz aus Sicherheitsgründen eben gestalten müssen, mit der Folge, dass eine 2 m hohe Böschung entstanden wäre, die man wiederum hätte sichern müssen. Man fasste daher die Verlegung des Spielplatzes auf den ehemaligen Standort „Kölkerberg“. ins Auge. In der Corona-Zeit wurde das Projekt auf Eis gelegt, erst in 2023 nahm man einen neuen Anlauf und stellte die Gelder in den Haushalt 2024 ein, aufgrund des anhaltenden Personalmangels im städtischen Bauhof war eine Umsetzung in 2025 nicht möglich. Die Arbeiten wurden, auch damit das Wohngebiet „Kölkerberg“ wieder einen intakten Spielplatz hat, an eine externe Firma vergeben und gehen nun im Sommer 2026 ihrem Ende entgegen, Sitzgruppe und Federspiele werden im Herbst installiert.

Für das Grundstück des alten Platzes gibt es inzwischen einen Bauinteressenten, er möchte dort ein kleines Niedrigenergie-Haus bauen. Eine Bauvoranfrage ist gestellt, auf Seiten des Bauausschusses der Stadt gibt es grünes Licht. Aus diesem Grund wurde der Umzug des Spielplatzes vorangetrieben. Am neuen Standort kann man den Fortschritt der Aufbauarbeiten sehen. Ursprünglich war eine Information an die dortige Anwohnerschaft vorgesehen, aus Zeitgründen war das leider nicht mehr möglich, weil die Arbeiten früher als vorgesehen von der externen Firma ausgeführt wurden. (Text: R. Treitz, Beigeordneter)