In einer rekordverdächtigen Zeit von nur 40 Minuten war der öffentliche Teil der Sitzung des VG-Rates am Mittwoch vergangener Woche zu Ende. Zum einem lag es an den intensiven Vorberatungen in den Ausschüssen. Zum anderen trug aber auch die ungewöhnlich hohe sommerliche Hitze, die inzwischen die Räume des Rathauses erfasst hat, dazu bei, dass offensichtlich wenig Diskussionsbedarf in den Reihen des Rates bestand. Im Sitzungssaal war es heiß und bei der kleinsten Bewegung kamen die Protagonisten ins Schwitzen. Neben den Damen und Herren des VG-Rates konnte Bürgermeister Stefan Ding aus seinem Haus Bauamtsleiterin Stefanie Schömer, Büroleiter Pascal Eli und als Schriftführerin Sarah Klassen begrüßen.
Die Informationen des Bürgermeisters beinhalteten folgende Themen: In den Radwegeschluss zwischen Hermeskeil und Bierfeld kommt Bewegung, ein Büro ist mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt worden, weitere Gespräche sind für den August vorgesehen. In Sachen Krankenhaus Hermeskeil finden weitere Gespräche statt, das Freibad ist bis 20 Uhr geöffnet und verzeichnet zurzeit einen hohen Besucherzuspruch, das Freibad soll je nach Wetterlage so lange wie möglich geöffnet bleiben. Beim Trinkwasser besteht, auch wegen der Talsperre Nonnweiler, kein Anlass zur Sorge, trotzdem sollte bewusst mit dem Trinkwasser umgegangen werden. Der Seniorenbeauftragte Kieran Dengler hat sein Amt niedergelegt, es wird ein Nachfolger/in gesucht. Der Landkreis weist wegen der großen Hitze und der damit verbundenen Trockenheit auf die hohe Waldbrandgefahr in.
Im Anschluss stimmte der Rat einstimmig der Übertragung von Haushaltsermächtigungen aus dem Jahr 2025 in das laufende Jahr 2026 zu. Hinsichtlich des Umgangs mit dem Sondervermögen, die VG Hermeskeil erhält rd. 9,1 Mio. Euro, stimmte der Rat der Empfehlung des HFA zu, die Mittel in der Zuständigkeit der VG zu belassen. Hierzu wird auf dem Bericht über die Sitzung des HFA vom 3. 6. In RuH 24/2026 verwiesen.
Zum aktuellen Sachstand „Hallenbad“ erläuterte Stefanie Schömer die derzeitige Situation. Die Notabstützung der Fassade zum Freibad hin inzwischen umgesetzt worden, Kostenpunkt rd. 5.000 Euro. Am 9. Juli findet mit einem Fachbüro zusammen ein Ortstermin am Hallenbad statt, um die Bauteilöffnungen zu besprechen und ein Schadenskataster zu erstellen. Ein Bericht über die Bewertung des Zustandes wird bis Ende September zu erwarten sein. Ein kompletter Sanierungsfahrplan, der aus dem Schadensgutachten abgeleitet werden wird, wird demnach gegen November bis Dezember 2026 zu erwarten sein. Danach sollen weitere Entscheidungen getroffen werden.
Hinsichtlich der geplanten Errichtung von WKA auf der Gemarkung Geisfeld stimmte der Rat der Einleitung einer isolierten Positivplanung zu, der Planentwurf wird gebilligt. In der Grundschule Reinsfeld sind zwei weitere Klassenräume notwendig, diese müssen zu Beginn des Schuljahres 2026/2027 nach den Sommerferien zur Verfügung stehen. Es gibt zwei Möglichkeiten, die Räume entweder in der Kulturhalle Reinsfeld oder in der Mensa der Grundschule einzurichten. Die Umbauarbeiten sollen umgehend in Angriff genommen werden. Auch der Gemeinderat Reinsfeld hat sich mit diesem Thema befasst, s. dazu Bericht über die Sitzung in dieser Ausgabe. Im Rahmen der Erweiterung der Grundschule Beuren sind weitere Arbeiten zu vergeben, so Tiefbau- und Trockenbauarbeiten und der Einbau einer raumlufttechnischen Anlage. Der Rat stimmte den Vergaben einstimmig zu. bb