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Rund um Hermeskeil
Ausgabe 27/2026
2 - Hermeskeiler Stadtnotizen
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10 Jahre Bestattungen Linn

Zum Jubiläum mal nicht in schwarz: Markus, Leonard und Birgit Linn sowie Nadja Lofy

 

Ein Tag der offenen Tür voller Begegnungen

Mit einem Tag der offenen Tür hat das Bestattungshaus Linn am vergangenen Wochenende sein zehnjähriges Bestehen gefeiert. Zahlreiche Besucher, Freunde, Kooperationspartner sowie Vertreter aus Politik und Gesellschaft nutzten die Gelegenheit, die Räumlichkeiten in der Martinusstraße kennenzulernen und gemeinsam mit dem Team auf das Jubiläum anzustoßen. Der offizielle Festakt begann zur Mittagszeit in der gut gefüllten Trauerhalle.

Den Grundstein für das Unternehmen legte einst Markus Linn der Mitte der 90er bei seiner Schreinerei auch den Bestattungszweig aufnahm. Vor 10 Jahren erfolgte dann der Bau des Bestattungshaus. Heute leiten Leonard Linn und Nadja Lofy vorrangig die Geschicke und stehen damit für den Generationenwechsel im Unternehmen.

Bei seiner Rede zum offiziellen Zeil blickte Leonard Linn sichtlich gerührt auf die vergangenen zehn Jahre zurück und machte deutlich, wofür das Bestattungshaus steht.

„Wir bestatten nicht nur Verstorbene – wir begleiten Menschen in einer der schwersten Situationen ihres Lebens“, brachte er die Philosophie des Hauses auf den Punkt. Nicht allein der Abschied vom Verstorbenen stehe im Mittelpunkt der Arbeit, sondern vor allem die Begleitung der Angehörigen. Ein Bestattungsinstitut sei weit mehr als ein Dienstleister – es sei ein Ort des Zuhörens, des Trostes und der menschlichen Nähe.

Besonders dankte er Geschäftspartnerin Nadja Lofy, die ihn auf diesem Weg begleitet und einen wesentlichen Anteil an der Entwicklung des Unternehmens habe.

Dass im Bestattungshaus Linn familiäre Werte gelebt werden, wurde an diesem Tag immer wieder deutlich. Verstorbene würden mit derselben Würde und Fürsorge behandelt, wie man sie den eigenen Familienangehörigen entgegenbringen würde. Diese Haltung präge die tägliche Arbeit des gesamten Teams und schaffe eine besondere Atmosphäre des Vertrauens. Besucher konnten spüren, dass die Mitarbeitenden eng miteinander verbunden sind und dieselben Werte teilen.

Den geistlichen Teil der Feier übernahm Christian Heinz, der die Räumlichkeiten segnete. In seiner Ansprache betonte er, wie wichtig es sei, Menschen in Zeiten von Sterben, Tod und Trauer nicht allein zu lassen. Begleitung, Mitgefühl und Nähe seien gerade in diesen Momenten von unschätzbarem Wert.

Mit Leonard Linn und Nadja Lofy habe inzwischen die junge Generation Verantwortung übernommen. Beide setzen sich bewusst und offen mit den Themen Sterben, Tod und Trauer auseinander und bringen durch ihre persönliche Art sowie ihre Beziehungen zu den Menschen neue Impulse in einen Beruf, der häufig noch mit Berührungsängsten verbunden ist. Sie zeigen, dass auch junge Menschen diesen sensiblen Bereich mit großer Empathie und Professionalität gestalten können.

Zu den Gästen des Jubiläums gehörten unter anderem Peter Kretz von der Verbandsgemeinde sowie zahlreiche Freunde und Kooperationspartner des Unternehmens.

Neben dem offiziellen Programm konnten die Besucher die vollständig klimatisierten Räumlichkeiten besichtigen und sich einen Eindruck von den modernen und würdevoll gestalteten Abschiedsräumen verschaffen. Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt – unter anderem mit Würstchen vom Ehrigshof.

Nach zehn Jahren blickt die Familie Linn damit nicht nur auf den Aufbau eines erfolgreichen Unternehmens zurück, sondern auch auf viele Menschen, die sie in schweren Stunden begleiten durfte. Die große Resonanz der Besucher zeigte, dass diese Philosophie in der Region geschätzt wird und das Bestattungshaus Linn sich in den vergangenen zehn Jahren als vertrauensvoller Ansprechpartner etabliert hat. (LeWe)