Titel Logo
Rund um Hermeskeil
Ausgabe 28/2026
3 - Aus den Hochwaldgemeinden
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

So weit weit weg…

 

Wie pflegt man einen Radweg und sein Umfeld? Das kann man zurzeit am Ruwer-Hochwald-Radweg im Bereich der Verbandsgemeinde Hermeskeil gut sehen. Dort wurden die Bankette von Hermeskeil bis an die Gemarkungsgrenze zwischen Reinsfeld und Kell vor nicht allzu langer Zeit sehr ordentlich gemäht und gemulcht.

Wie es nicht sein sollte, kann man schlagartig sehen, wenn man diese Grenze in Richtung Kell überquert. Dass man dort den japanischen Staudenknöterich leider seit Jahren sich gnadenlos ausbreiten lässt, ist hinlänglich bekannt. Diesmal hat man im Frühjahr seitens der VG Saarburg-Kell einmal gemäht – und das wars (jedenfalls Stand Sonntagabend; könnte ja sein, dass inzwischen etwas geschehen ist). Seitdem hat die eingeschleppte Pflanze, die je nach Standort zwischen 10 und 30 Zentimeter am Tag (!) wächst, alles andere niedermachtund eigentlich im Hochwald nichts zu suchen hat, wieder stark zugelegt. Wie in den vergangenen Jahren auch, wächst sie von links und rechts so weit in den Radweg hinein, dass stellenweise ein gefahrloser Begegnungsverkehr schon nicht mehr möglich ist (s. Foto).

Ein Blick auf die Karte zeigt: Dieser Bereich ist vom Verwaltungssitz der VG in Saarburg so weit entfernt wie kein anderer. Selbst der hinterste Winkel auf dem Saargau ist näher. Aber auch wenn der Abschnitt des Radwegs zwischen Kell und Reinsfeld so weit weit weg liegt, sollte man ihn dennoch nicht aus den Augen verlieren. Schließlich ist der Ruwer-Hochwald-Radweg auch für Saarburg-Kell ein touristisches Aushängeschild. (WIL-)