Anlässlich des Johannisfestes auf dem Höfchen nutzte Pfarrer Christian Heinz die Gelegenheit, die Küsterinnen für ihre jahrzehntelange Tätigkeit zu ehren.
Ende Juni wurde auf dem Höfchen wieder das traditionelle Johannisfest gefeiert. Der Förderverein Haus Stertenbrink hatte mit viel Engagement ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm auf die Beine gestellt. Bei Spiel, Spaß, Speis und Trank kamen Jung und Alt zusammen.
Das Johannisfest findet traditionell am ersten Wochenende nach dem Johannistag statt. Der Johannistag am 24. Juni ist das christliche Mittsommerfest und erinnert an die Geburt Johannes des Täufers, die nach kirchlicher Tradition genau sechs Monate vor Weihnachten gefeiert wird.
Den Auftakt bildete wie in jedem Jahr ein feierlicher Gottesdienst. Ursprünglich sollte dieser unter freiem Himmel stattfinden. Aufgrund der hohen Temperaturen entschieden sich die Verantwortlichen jedoch dafür, die Messe in der Kapelle zu feiern – eine Entscheidung, die von den Besucherinnen und Besuchern dankbar angenommen wurde.
Im Rahmen des Gottesdienstes nutzte Pfarrer Christian Heinz die Gelegenheit, vier langjährige Küsterinnen für ihren jahrzehntelangen ehrenamtlichen Dienst zu ehren. Eine der Geehrten beendete ihre Tätigkeit im Alter von 90 Jahren – ein beeindruckendes Zeugnis außergewöhnlichen Engagements und großer Verbundenheit mit der Kapelle.
Im Anschluss herrschte trotz der sommerlichen Hitze reges Treiben auf dem Festgelände. Für Unterhaltung war ebenso gesorgt wie für das leibliche Wohl der zahlreichen Gäste. „Der Förderverein hatte mit großem Einsatz alles hervorragend organisiert“, lobt Christian Heinz.
Dass heute das Johannisfest gefeiert wird, geht übrigens auf eine Entscheidung des damaligen Vorstands zurück. Man hatte immer den Wunsch, eine kleine Kirmes zu veranstalten. Da das Patronatsfest der Kapelle zu Ehren des heiligen Josef bereits im März begangen wird, entschied man sich stattdessen für ein Sommerfest zu Ehren Johannes des Täufers. Diese Idee hat sich über die Jahre bewährt und das Johannisfest ist längst zu einer festen und beliebten Tradition auf dem Höfchen geworden. (LeWe)