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Rund um Hermeskeil
Ausgabe 30/2020
3 - Aus den Hochwaldgemeinden
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Weitere Lockerungen im Kontaktsport schon jetzt

Angleichen der Voraussetzungen im Innen- und Außenbereich

Mit Beschluss des Ministerrats wurde kürzlich die Corona-Bekämpfungsverordnung hinsichtlich der Sportausübung an die Entwicklung angepasst. Seit Mittwoch vergangener Woche werden dadurch das gemeinsame sportliche Training und der Wettkampf in festen Kleingruppen von insgesamt bis zu 30 Personen ermöglicht. Damit können beispielsweise die übliche Saisonvorbereitung und der Spielbetrieb in den Ballsportarten wie Fußball, Handball und Volleyball wieder durchgeführt werden. Die Voraussetzungen im Innen- und Außenbereich werden einander angeglichen. Möglich wurde diese Lockerung laut Sportminister Roger Lewentz durch die Disziplin der Sportlerinnen und Sportler und die gewonnenen Erfahrungen der letzten Monate. Dies sei nun ein weiterer großer Schritt Richtung Normalität. Die erhöhte Personenanzahl ermögliche auch in den Kontaktsportarten den wieder annähernd normalen Trainings- und Wettkampfsport. Die weitere Lockerung sei der nächste logische Schritt, nachdem zuvor erst die Außen- und dann die Innensportanlagen wieder geöffnet worden waren. Ausdauer und Teamgeist seien wichtige Eigenschaften von Sportlerinnen und Sportlern, die sie auch in den vergangenen Monaten unter Beweis stellen mussten. Das konsequente Einhalten der Regeln und die vorhandene Bereitschaft, die ersten Lockerungen in Stufen umzusetzen, hätten dieser größeren Lockerung den Weg bereitet. Dank gelte den zahlreichen Engagierten der rheinland-pfälzischen Sportwelt für ihre Geduld und ihr Durchhaltevermögen. Auch sie hätten ihren Teil dazu beigetragen, die Infektionszahlen im Land zu reduzieren.

Voraussetzung für die neuen Lockerungen ist eine Kontaktdatenerfassung der jeweiligen Trainings- und Wettkampfgruppe. Die wiederzugelassenen Zweikämpfe und der sportliche Wettstreit erfordern also auf der anderen Seite eine Nachverfolgbarkeit von eventuell auftretenden Infektionsketten. Um die Lockerungen dauerhaft umzusetzen, sei man weiterhin darauf angewiesen, dass sich die Sportlerinnen und Sportler so rücksichtsvoll wie bisher verhalten, so Lewentz. Die Erhöhung der Gruppengröße auf bis zu 30 Personen bezieht sich auf die reine Sportausübung und gilt nicht für zufällig zusammengesetzte Gruppen. Außerhalb der Trainingsstätte und für Gruppen über 30 Personen gelten die üblichen Abstands- und Hygieneregeln. Zuschauerinnen und Zuschauer sind im Rahmen der bereits bekannten Veranstaltungsregeln und einem damit einhergehenden Hygienekonzept zugelassen. (BäR)