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Rund um Hermeskeil
Ausgabe 31/2020
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Gusenburg beabsichtigt den Bau eines Generationentreffs

Innerortsstraßen werden saniert

Zu einer Sitzung des Gemeinderates hatte der Gusenburger Ortsbürgermeister Siegfried Joram den Rat am vergangenen Mittwoch in die Grenderichhalle eingeladen. Corona-bedingt nahmen die Ratsmitglieder und die wenigen Zuhörer den weiten Rund der Halle in Beschlag, erstmals war eine Lautsprecheranlage in Betrieb, sodass man den Ausführungen des Ortschefs einigermaßen folgen konnte. Wichtigster Tagesordnungspunkt war der geplante Generationentreff in der Schulstraße.

Nach den obligatorischen Punkten „Eröffnung, Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit umfassten die Informationen des Ortsbürgermeisters eine lange Liste von Mitteilungen, die sich im Laufe des 1. Halbjahres angesammelt hatten. So teilte Joram u. a. mit, dass zahlreiche Reparaturen in und um Gusenburg von einer Rentnertruppe ausgeführt worden sind, die Planung für die Erweiterung der KiTa in der Mache ist und das geplante Neubaugebiet auf dem Weg sei.

Gestaltungsplanung Generationentreff

Silke Öffling vom Planungsbüro aus Trier stellte die Varianten für das Vorhaben vor. Bekanntlich hat die Gemeinde in 2019 das Anwesen Schulstraße 10 erworben und abbrechen lassen. Nach dem Willen des Rates aus 2019 sollte auf dem nun brachliegenden Grundstück ursprünglich ein Schulgarten errichtet werden. Da dieser aber nicht förderungsfähig ist, hat man die Planung verändert, nunmehr ist ein Generationentreff vorgesehen. Die Planerin aus Trier hatte zwei Varianten mit gebracht. In den offenen Generationentreff soll ein Schulgarten integriert werden. Des weiteren soll ein Treffpunkt für alle Generationen entstehen mit Sitzecken, Pavillon und Pflanzbereichen. Angelegt wird der Bereich als sog. Regenbogengarten im Halbkreis mit Hochbeeten, markanten Bäumen, Trockenmauern als Sitzmauern und einem Wasserspiel. Die Einfriedung erfolgt teilweise durch Hecken oder Holzzäune. Auch ein Schwalbenturm wird in einer Ecke errichtet. Die Pflanzstreifen können individuell bestückt werden. Die Kosten werden sich auf rd. 100.000 Euro belaufen. Wenn bestimmte Gewerke von Ehrenamtlern errichtet werden, können sich die Kosten reduzieren. Mit den Kosten für den Erwerb des Gebäudes, den Abbruchkosten und den Aufwendungen für den Garten entstehen Kosten von rd. 167.000 Euro, die, so Timo Jansen von der VG-Verwaltung, bis zu 60 % bezuschusst werden.

Aufgrund der Empfehlung des Bauausschusses entschied sich der Rat für die Variante 2, der Beschluss war einstimmig.

Straßensanierungsarbeiten

Die in 2019 begonnenen Straßensanierungsarbeiten werden in 2020 fortgesetzt bzw. sind schon ausgeführt. Insgesamt stehen dafür rd. 72.000 Euro zur Verfügung.(bb)